Auktion in Paris

Hohe Summe für Brigitte Bardots Erinnerungsstücke


22.09.2026 – 09:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Brigitte Bardot: Die französische Filmikone starb am 28. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren. (Quelle: imago stock&people)

Über 280 persönliche Gegenstände von Brigitte Bardot kamen in Paris unter den Hammer. Am Ende standein Ergebnis, das alle Erwartungen übertraf.

Bei einer Auktion in Paris haben die Hinterlassenschaften von Brigitte Bardot knapp 954.000 Euro eingebracht. Mehr als 280 persönliche Gegenstände der 2025 verstorbenen Schauspielerin kamen unter den Hammer, wie das Auktionshaus Millon mitteilte. Alle Objekte fanden einen Käufer.

Die Versteigerung im Hôtel Drouot dauerte knapp neun Stunden. Schon in den sechs Tagen davor strömten rund 15.000 Besucher ins Auktionshaus, um die Gegenstände zu besichtigen.

Aus kleinen Dingern wird großes Geld

Unter den versteigerten Stücken befanden sich persönliche Erinnerungsstücke aus Bardots Häusern La Madrague und La Garrigue in Saint-Tropez sowie aus ihrer Pariser Wohnung. Dazu gehörten unter anderem eine mechanische Olivetti-Schreibmaschine, auf der sie den zweiten Band ihrer Memoiren verfasste, Repetto-Ballettschuhe, Porträts, Plüschtiere und kleine Alltagsgegenstände.

Die Schätzpreise lagen zwischen 20 und 10.000 Euro, die meisten Stücke waren auf weniger als 100 Euro taxiert worden. Der Erlös kommt der Fondation Brigitte Bardot und ihrem einzigen Sohn Nicolas-Jacques Charrier zugute.

Mehr als 250 private Gegenstände der verstorbenen Schauspielerin wurden in Paris versteigert. (Quelle: IMAGO/Urman Lionel/ABACA)

Brigitte Bardot, die mit Filmen wie „Und immer lockt das Weib“ international bekannt wurde, war eine der prägendsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten Frankreichs. Geboren am 28. September 1934 in Paris, wuchs sie in einem großbürgerlichen Umfeld auf. Ihre Kindheit war geprägt von Ballettstunden und einem frühen Streben nach künstlerischem Ausdruck, obwohl sie sich selbst als „hässliches Entlein“ empfand.

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Als Teenager war sie Covergirl einer französischen Modezeitschrift – es war der Grundstein für ihre spätere Karriere. Bis Anfang der 70er-Jahre spielte Bardot in etwa 50 Filmen mit. Sie gehörte damals zu den meistfotografierten Frauen der Welt.

Mitte der 1970er-Jahre zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück und widmete sich dem Tierschutz. 1986 gründete sie die Fondation Brigitte Bardot. Politisch bewegte sich Bardot nach rechtsaußen und wurde mehrfach wegen rassistischer Äußerungen zu Geldstrafen verurteilt. Am 28. Dezember 2025 starb sie im Alter von 91 Jahren.

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