1. FC Köln
Transfer-Theater um zwei Stars vor dem Rhein-Derby
18.03.2026 – 16:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor dem 100. Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach spitzt sich die Lage auf beiden Seiten zu. Wie reagieren die Fans?
Nach dem jüngsten 1:1 beim HSV hat sich der Blick beim 1. FC Köln sofort auf das kommende Wochenende gerichtet. Der Gegner im Heimspiel des 27. Bundesliga-Spieltags ist Borussia Mönchengladbach. Trainer Lukas Kwasniok machte klar: „Ich spiele lieber 1:1 in Hamburg und gewinne zuhause gegen Gladbach als umgekehrt.“
Für den FC geht es am Samstag um mehr als nur Prestige im Duell der Erzrivalen sowie um die Revanche für die 1:3-Niederlage im Hinspiel. Eine erneute Pleite gegen die Fohlen könnte den Absturz auf den Relegationsplatz bedeuten – und Kwasniok den Job kosten.
El Mala hatte noch am vergangenen Samstag in Hamburg erklärt: „Ich freue mich auf die Kulisse und die Stimmung im Stadion. Die Fans sind heiß, wir sind heiß, Wir werden uns gut vorbereiten und dann brennt das Stadion“, sagte der Topscorer. Das Problem: Am Mittwoch meldete sich El Mala krank vom Training ab. Sein Einsatz am Wochenende ist gefährdet.
Lange gab es kein so sportlich brisantes Derby mehr wie jenes am Samstag: Der FC muss die Sieglos-Serie von sechs Spielen in Folge beenden, um den Kopf des Trainers zu retten und sich aus der Krise zu befreien. Mit einem Dreier könnten die Geißböcke (aktuell auf Tabellenplatz 14 mit 25 Punkten) die Gladbacher (12./28) wieder überholen und tiefer in den Abstiegskampf hineinziehen.
Die Borussia wiederum könnte die Geißböcke mit einem Auswärtserfolg ins Chaos stürzen, sich selbst so gut wie retten und sich als Derbysieger der Saison feiern lassen. Absturzgefahr und Suche nach Stabilität auf beiden Seiten also – die Fanlager bereiten sich auf heiße 90 Minuten im Rheinenergiestadion vor. Der emotionale Höhepunkt der bisherigen Bundesliga-Saison für beide Vereine steht unmittelbar bevor.
