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Home » Auch zwei WM-Gastgeber stellen sich nun gegen Infantino
Sport

Auch zwei WM-Gastgeber stellen sich nun gegen Infantino

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 11, 2026
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Auch zwei WM-Gastgeber stellen sich nun gegen Infantino

Fifa-Machtkampf

USA und Kanada stellen sich gegen Infantino

Aktualisiert am 11.08.2026 – 03:40 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gianni Infantino steht in der Dauerkritik. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

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Die USA und Kanada positionieren sich deutlich im Machtkampf bei der Fifa. Damit entsteht ein offener Riss zwischen den drei Ausrichterländern der WM 2026.

Die WM-Co-Gastgeber USA und Kanada haben sich mit ihren Fußballverbänden der Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino angeschlossen. US Soccer, Canada Soccer, die CFU (Caribbean Football Union) und die UNCAF (Central American Football Union) erklärten, sie „stehen gemeinsam mit unseren Kollegen auf der ganzen Welt für sinnvolle Veränderungen ein, die die Führung, Transparenz und Rechenschaftspflicht der Fifa stärken“, schrieben die Organisationen auf Instagram.

In ihren Stories teilten sie auch einen Link zum offenen Brief der Europäischen Fußball-Union (UEFA), der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) sowie des Verbandes von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF). Damit hatten Uefa-Präsident Aleksander Čeferin und seine Verbündeten am Montagmorgen den Druck im Streit mit Infantino erhöht. „Fußball ist die größte gemeinsame Leidenschaft der Welt. Er gehört weder einer Einzelperson noch einer Institution“, schrieben sie unter anderem.

  • „Täuschung“: Uefa legt gegen Infantino nach – und diskutiert großen Schritt
  • Vom No-Name zur WM: 18-Jähriger schreibt ein Fußballmärchen bei Bayern

„Führung im Fußball“ gehe mit der Pflicht einher, „der Fußballfamilie zu dienen, die einem diese Verantwortung anvertraut“, heißt es in dem Schreiben: „Wenn Vertrauen durch Täuschung gebrochen wird, wenn sich eine Person über das Kollektiv stellt, das ihr Autorität anvertraut hat, dann wurde diese Pflicht vernachlässigt.“ Auf eine namentliche Nennung Infantinos wurde in dem Schreiben ebenso verzichtet wie im Social-Media-Post der WM-Co-Gastgeber.

Die Haltung Kanadas und der USA steht damit im Widerspruch zum dritten Ausrichterland Mexiko, dass dem Fifa-Präsidenten als Abtrünniger des Verbandes CONCACAF seine Unterstützung zugesagt hatte. Infantino, der bislang der einzige erklärte Kandidat für die Wahl im März 2027 ist, steht seit der überraschenden Vorstellung des inzwischen zurückgezogenen Investorenplans massiv in der Kritik.

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