Massenrückruf: 900.000 Autos betroffen
Diese Opel-Fahrer müssen sofort handeln
19.02.2026 – 11:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Gefährliche Splitter im Innenraum: Wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata muss Opel weltweit fast eine Million Fahrzeuge prüfen. Betroffen sind sieben Modelle.
Ein technischer Defekt mit gefährlichen Folgen zwingt Opel zu einer großangelegten Rückrufaktion. Weltweit müssen über 900.000 Autos der Marke zurück in die Werkstätten. Der Grund ist ein Problem, das die Autoindustrie bereits seit Jahren in Atem hält: fehlerhafte Gasgeneratoren in den Airbags des insolventen Herstellers Takata.
Der Rückruf umfasst einen langen Zeitraum und viele gängige Modelle. Konkret geht es um Fahrzeuge, die zwischen 2005 und 2017 vom Band liefen. Betroffen sind die Baureihen Astra, Cascada, Meriva, Mokka, Signum, Vectra und Zafira.
Der Grund für das Desaster ist der inzwischen insolvente Zulieferer Takata. Dessen Airbags können Bauteile enthalten, die mit der Zeit instabil werden. Das Ergebnis: Beim Aufprall bläst sich nicht nur der rettende Luftsack auf, sondern der Metallbehälter im Inneren platzt und schleudert Trümmer durch den Innenraum. Weltweit kam es dadurch bereits zu mehreren Todesfällen.
Die Halter der betroffenen Modelle sollten den Rückruf ernst nehmen und das Auto schnellstmöglich in die Werkstatt fahren. Dort prüfen Mechaniker das Airbag-Modul und tauschen es bei Bedarf kostenlos aus. In der Regel werden die Besitzer entweder direkt vom Hersteller oder vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) informiert.











