Mit Humor auf der Bühne
Armin Laschet erlebt sich bei Lesung selbst als „00-Laschet“
17.07.2026 – 15:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Armin Laschet als tollpatschiger Spion wider Willen: In Aachen erlebte der Politiker sich selbst als Romanfigur. Er las sogar ein Kapitel vor.
Armin Laschet ist in Aachen bei einer Lesung aufgetreten, die sich um eine Romanfigur dreht, die seinen Namen trägt. Im Forum der „Aachener Zeitung“ stellte Autor David Safier seine Krimikomödie „00-Laschet“ vor. Laschet las dabei nach dpa-Informationen selbst ein Kapitel aus dem Buch.
Safier zeichnet Laschet in dem Roman als tollpatschigen Spion wider Willen. Die Geschichte spielt in einer alternativen Realität: Laschet wird Bundespräsident und muss einem Geheimdienst zuarbeiten, der sich unter Schloss Bellevue befindet.
Auch das Cover setzt auf Klamauk. Der fiktive Agent hält dort statt einer Pistole einen Haartrockner in der Hand, dazu der Slogan „Lizenz zum Lachen“.
Laschet über „00-Lasche“: „An sich gelungen“
Laschet nahm die Rolle mit Selbstironie an. „Man muss ein bisschen Humor mitbringen“, sagte er laut dpa. Über die Idee des Romans erklärte er: „Als ich das erste Mal hörte, dachte ich, das sei ein Scherz. Aber es ist ja ein reales Buch.“ Das Ergebnis finde er „an sich gelungen“.
Safier knüpft mit dem Buch an den öffentlichen Eindruck an, der Laschet nach einem Auftritt im Flutgebiet 2021 begleitet hatte. Damals war er wegen eines unglücklichen Lachens in die Kritik geraten.
Der Autor ist vor allem durch seine „Miss Merkel“-Reihe bekannt, in der Angela Merkel als Hobby-Detektivin ermittelt. Safier sagte nach dpa-Angaben, Merkel sei nie bei einer Lesung der Reihe gewesen.










