ARD-Krimi

„Tatort“ am Sonntag: Darum geht es in der Folge


24.06.2026 – 14:57 UhrLesedauer: 2 Min.

„Tatort: Cash“: Es ist der letzte Fall für Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon). (Quelle: WDR/Bavaria Fiction GmbH/Thomas Kost)

Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diese Woche führt nach Dortmund.

Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.

Dieses Kommissaren-Trio ermittelt in „Cash“

Am Sonntag, 28. Juni 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus Dortmund. Die Kollegen Peter Faber (Jörg Hartmann), Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) und Jan Pawlak (Rick Okon) ermitteln im Fall von 2024 mit dem Titel „Cash“.

Darum geht es im „Tatort“ aus Dortmund

Zum letzten Mal ermittelt das Trio in „Cash“ zusammen. Es ist der letzte Fall für Pawlok, der in diesem „Tatort“ mehr mit seinem Privatleben als mit den Ermittlungen beschäftigt ist. Pawlok befindet sich in einem Sorgerechtsstreit um seine Tochter und hat dazu auch noch ein Wettproblem, das er zu verheimlichen sucht.

Aber der neue Fall deckt Geheimnisse auf, denn im Wettbüro ist ein Mord geschehen und schnell stoßen Herzog und Faber auf Powloks Verbindung zu dem Laden. Während der Fall die Ermittler mitten in die organisierte Kriminalität führt, ist auch Faber nicht ganz bei der Sache. Er sieht sich einem alten Rivalen gegenüber: Sebastian Haller ist als Leiter der KTU zurück und Faber gibt ihm die Schuld am Tod einer ehemaligen Kommissarin.

So hat Herzog Mühe, den Fall voranzutreiben und zugleich ihrer neuen Rolle als kommissarischen Teamleitung gerecht zu werden. Pawlok muss aufgrund persönlicher Verwicklungen abgezogen werden, Faber befindet sich im emotionalen Ausnahmezustand, Herzog selbst ist überfordert. Dabei braucht das Trio eigentlich volle Konzentration, denn der Fall ist ihre Chance endlich Tarim Abakay, Boss der organisierten Kriminalität, dingfest zu machen.

Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick

Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:

  • „Tatort“ aus Wien (2018): „Her mit der Marie!“ – Sonntag, 5. Juli, um 20.15 Uhr

Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.

Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.

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