„Ich möchte nicht mehr hungern“

Zu schwer für OP – doch Elena Uhlig verträgt Abnehmspritze nicht


11.05.2026 – 18:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Elena Uhlig: Die Schauspielerin muss schnell Gewicht verlieren. (Quelle: IMAGO/Matthias Wehnert)

Aus medizinischen Gründen begann Elena Uhlig vor zwei Wochen mit der Abnehmspritze. Nun ist die Therapie schon wieder vorbei.

Zwei Operationen stehen an, doch bevor die Ärzte tätig werden können, muss Elena Uhlig zwölf Kilogramm abnehmen. Die Schauspielerin leidet unter einer entzündeten Sehne am Fuß, einem gebrochenen Bauchnabel und einer Bauchmuskelspaltung – die Folgen von vier Schwangerschaften und den Wechseljahren.

Doch mit ihren 94,9 Kilogramm ist die 50-Jährige zu schwer für eine OP. Deshalb muss sie möglichst schnell Gewicht verlieren. Drei Ärzte rieten ihr deshalb zur Abnehmspritze, und nach langem Zögern stimmte Elena Uhlig zu. Ihren Instagram-Followern erklärte sie am 27. April die Beweggründe: „Ich möchte (…) nicht mehr hungern. Ich habe so viele Diäten für diesen Beruf gemacht.“

„Mir war schlecht, ich hatte Bauchweh“

Die erste Injektion habe sie noch gut vertragen, sagte Uhlig seinerzeit. Doch das änderte sich. Jetzt erzählt sie in ihrer Instagram-Story, dass die Therapie schon wieder Geschichte ist. „Mir war schlecht, ich hatte Bauchweh, war schlecht gelaunt. Deshalb habe ich entschieden, sie abzusetzen“, erklärt sie in dem Video.

Stattdessen will Elena Uhlig das Gewicht nun über eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung verlieren. „Ich versuche einfach, mehr Proteine zu essen. Und ich habe super Atemübungen für diese Rektusdiastase“, sagt sie.

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Bei einer Rektusdiastase weichen die geraden Bauchmuskeln in der Mitte auseinander. Wie sehr ihr die Beschwerden im Alltag zusetzen, beschreibt die Mutter von vier Kindern so: „Wenn ich esse, wird der ganz prall und schmerzt. Mein Rumpf kann das Gewicht nicht tragen, ich habe oft Atemnot und muss mich hinlegen.“

Die Operation lässt sich dennoch nicht aufschieben. Elena Uhlig fasst ihre Lage so zusammen: „Es ist einfach viel im Moment. Aber ich schaffe das.“

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