Anti-Terror-Einheit im Einsatz
Messer-Mann: Arc de Triomphe abgeriegelt
Aktualisiert am 13.02.2026 – 19:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Während eines Totengedenkens am weltberühmten Arc de Triomphe kommt es zu einem ernsten Zwischenfall. Ein Polizist schießt auf einen Bewaffneten. Die Anti-Terror-Einheit ermittelt.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Freitagabend mitten in Paris einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, griff der Unbekannte gegen 18 Uhr am Arc de Triomphe ein Mitglied der Gendarmerie an, als gerade eine Zeremonie am Grabmal des unbekannten Soldaten abgehalten wurde.
Der Polizist wurde an der Hand verletzt, ein anderer Beamter schoss den Angreifer daraufhin nieder. Der Unbekannte soll dadurch lebensbedrohlich verletzt worden sein.
Der zentral gelegene Platz rund um den Triumphbogen wurde abgeriegelt, auf den umliegenden Straßen bildeten sich lange Staus. Mehrere Metrolinien halten vorübergehend nicht am Bahnhof Charles-de-Gaulle-Etoile.
Die nationale Anti-Terror-Einheit hat Medienberichten zufolge die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Über die Hintergründe des Angriffs ist bislang nichts bekannt.
Der Arc de Triomphe gilt als eines der bekanntesten Touristenziele und Wahrzeichen von Paris. Unter dem Triumphbogen befinden sich das Grabmal des unbekannten Soldaten und eine sogenannte „Ewige Flamme“, die an die nie identifizierten Toten aus dem Ersten Weltkrieg erinnern soll.
