Teure PC-Hardware
Hohe Speicherpreise: Was Käufer jetzt wissen sollten
23.02.2026 – 13:24 UhrLesedauer: 2 Min.
DDR5-RAM doppelt so teuer, SSDs sind im Preis um 25 Prozent gestiegen: Warum KI-Rechenzentren den Markt leer fegen und was das für Ihre Kaufpläne bedeutet.
Der aktuelle riesige Speicherbedarf von KI-Rechenzentren hat zu Angebotsengpässen und rasant steigenden Preisen für Arbeitsspeicher (RAM), aber etwa auch für SSD-Festplatten und weitere Komponenten geführt.
Wer jetzt solche Hardware benötigt, sollte nicht auf eine bessere Marktlage warten, weil auch in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren, deutlichen Anstiegen zu rechnen ist, rät das Preisvergleichsportal „Guenstiger.de“. Der Dienst hat die Preisentwicklung bei RAM sowie angrenzenden Komponenten- und Gerätekategorien zwischen November 2025 und Januar 2026 analysiert.
Die Entwicklungen für RAM laut der Untersuchung im Überblick:
Die Ergebnisse der Analyse für Fesplatten und Co.:
Die Preiswelle hat aber auch angrenzende Produktkategorien erfasst:
Immerhin: Bei Mobilgeräten wie Notebooks, Tablets oder Smartphones sind die Preisanstiege bislang minimal bis nicht messbar.
Die Erklärung dafür, dass auch angrenzende Produktkategorien von den Preissteigerungen betroffen sind, liegt etwa darin, dass viele Hersteller wegen der hohen RAM-Nachfrage entweder ihre Produktion umgestellt haben – beispielsweise stellen sie keine Speicherchips mehr für SSDs, sondern für RAM her.
