Auf Nachfrage von t-online verwies Parteichefin Schwerdtner darauf, dass andere Teile des Rentenkonzepts der Partei – etwa dass auch Selbstständige und Beamte einzahlen sollen – einen größeren Teil bei der Finanzierung der Rentenvorschläge ausmachen sollen. Die Umgewichtung bei den Beiträgen sei aber auch eine Gerechtigkeitsfrage.
Derzeit übernehmen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils die Hälfte des Beitragssatzes von derzeit 18,6 Prozent des Bruttolohns. Dass das nicht so sein muss, zeigt das Beispiel Österreich. Dort sind nicht nur die Renten und damit auch die Beiträge insgesamt höher, dort zahlt die Arbeitgeberseite auch einen höheren Anteil an dem Beitrag. Vom Beitragssatz in Höhe von 22,8 Prozent des Bruttos übernimmt die Arbeitgeberseite 12,55 Prozentpunkte, die Arbeitnehmerseite 10,25 Prozentpunkte.











