Er habe Gina H. vorher nicht gekannt, sagte Strafverteidiger Löcker. Seine Kanzlei scheut die große Öffentlichkeit, hat nicht einmal eine eigene Webseite. Der Anwalt vermutet, Gina H. sei seine Kanzlei von jemandem empfohlen worden.

Sollte es zu einem Mordprozess gegen seine Mandantin kommen, dürfte er dann aber doch viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bislang hatte der Pflichtverteidiger von Gina H., Andreas Ohm, zweimal versucht, seine Mandantin aus der Untersuchungshaft zu bekommen – ohne Erfolg. Mit Spannung wird erwartet, ob Gina H., die als Beschuldigte bisher eine Aussage verweigert, ihr Schweigen in einem möglichen Prozess brechen wird. Das Verfahren könnte bereits im April beginnen, wie Oberstaatsanwalt Harald Nowack bestätigte.

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