„Würde mich in Betracht ziehen“
Italien: Toptrainer bringt sich als Nationalcoach ins Spiel
07.04.2026 – 16:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Dreimal kein WM-Ticket, Rücktritte und ein offener Trainerposten: Nun äußert Meistermacher Antonio Conte, dass er sich eine Rückkehr auf den Posten des Nationaltrainers vorstellen kann.
Bei einer Pressekonferenz hat sich Napoli-Trainer Antonio Conte selbst als Kandidat für das Amt des italienischen Nationaltrainers ins Gespräch gebracht. Der 56-Jährige verwies dabei auf seine frühere Tätigkeit als Chefcoach der „Squadra Azzurra“ zwischen 2014 und 2016.
Conte: „Wenn ich Präsident des Fußballverbands wäre, würde ich mich natürlich auch in Betracht ziehen.“ Er betonte, er kenne das Umfeld bereits und habe zwei Jahre lang als Nationaltrainer gearbeitet. Eine erneute Berufung bezeichnete er als ehrenvolle Aufgabe. „Nationaltrainer des eigenen Landes zu sein, ist etwas Schönes. Man repräsentiert das Land“, sagte der Italiener.
Zugleich machte Conte deutlich, dass eine Entscheidung über eine mögliche Nachfolge von Gennaro Gattuso nach Italiens abermaligem Scheitern in einer WM-Qualifikation vor einer Woche noch nicht ansteht. Auch andere Trainer werden derzeit als aussichtsreiche Kandidaten für den Posten gehandelt.
Gattuso hatte seinen Job verloren, nachdem Italien im Playoff-Endspiel gegen Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen gescheitert war. Es war das dritte Mal in Folge, dass der viermalige Weltmeister die WM-Qualifikation verpasste. Im Zuge des Debakels legten auch Verbandschef Gabriele Gravina und Ex-Torwart Gianluigi Buffon ihre Ämter nieder. Buffon hatte zuletzt als Sportdirektor gearbeitet.
Conte trainiert die SSC Neapel seit 2024 und führte den Klub im vergangenen Jahr zur Meisterschaft.











