Formel 1 in Kanada

Wildes Rennen: Antonelli historisch – Drama um Russell


Aktualisiert am 24.05.2026 – 23:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Vierter Sieg in Folge: Kimi Antonelli feiert seinen Erfolg in Montréal. (Quelle: Mathieu Belanger/reuters)

Die beiden Mercedes-Piloten liefern sich ein packendes Duell an der Spitze. Am Ende setzt sich der junge Überflieger durch – und George Russell hat großes Pech. Das Rennen startet schon chaotisch. Ein Team erlebt ein Debakel.

Kimi Antonelli bleibt der Überflieger dieser noch jungen Formel-1-Saison: Der 19-Jährige gewann den Großen Preis von Kanada am Sonntag und feierte damit den vierten Sieg im fünften Rennen. Mehr noch: Der Mercedes-Fahrer ist nun der erste Pilot in der Historie der „Königsklasse“, der seine ersten vier Rennsiege hintereinander feiern konnte.

Zweiter beim Rennen in Montréal wurde Lewis Hamilton (Ferrari) vor Max Verstappen (Red Bull). Antonellis Teamkollege George Russell, der sich lange ein hartes Duell mit dem Italiener lieferte, schied letztlich mit einem Motorschaden aus. „Mir fehlen die Worte“, sagte Russell nach seinem Ausscheiden bei Sky, „es war eigentlich ein gutes Wochenende.“ Die intensiven Zweikämpfe habe er „sehr genossen, das war hart, darum geht es doch hier.“ Vor dem nächsten Rennen in Monaco (7. Juni) hat Antonelli nun bereits 43 Punkte Vorsprung.

Für McLaren war es indes ein völlig ruiniertes Rennen. Oscar Piastri wurde nur Elfter, Weltmeister Lando Norris sah nach einem Defekt die Zielflagge nicht. Nico Hülkenberg fuhr im Audi derweil ein unauffälliges Rennen: Der einzige Deutsche im Fahrerfeld belegte am Ende Platz zwölf, verpasste damit die Punkteränge.

Kurios: Der Rennstart begann verzögert, weil die Ampel eine Fehlfunktion hatte.

So lief das Rennen

Tagelang hatte in Montréal das Wetter am Rennsonntag eine große Rolle gespielt, Regen schien eigentlich unausweichlich – wie zuletzt in Miami nach ähnlichen Ansagen war dann aber alles halb so wild. Vormittags hatte es geregnet, die Strecke trocknete dann ab, und doch sorgte der Wetterbericht weiterhin für Verunsicherung.

Ein paar Tropfen gab es vor dem Start, und so entschied sich so manches Team für Intermediate-Reifen, darunter auch McLaren – ein grober Fehler, das sollte schon bald deutlich werden. Zwar zog Norris nach einem hervorragenden Start von Position drei an beiden Mercedes vorbei, musste aber wenig später die Reifenwahl korrigieren und kam für Slicks an die Box. Das gleiche galt für Hülkenberg im Audi, der dadurch von Startplatz elf weit zurückfiel.

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