Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Klinik in Sibirien abgeriegelt – die Spur führt ins Labor

Oktober 5, 2026

Hier können übrige Wiesn-Marken eingelöst werden

Oktober 5, 2026

US-Waffenfirma Covenant eröffnet Werk – und nennt Details

Oktober 5, 2026

Olise-Doppelpack für Frankreich – Türkei unterliegt erneut

Oktober 5, 2026

Neue Steuer ab 2027 in Deutschland geplant: Regierung nennt weitere Details

Oktober 5, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Anthropic-Mitgründer fordert Notausschalter Kill Switch
Digital

Anthropic-Mitgründer fordert Notausschalter Kill Switch

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 15, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

„Wir würfeln mit immensen Risiken“

KI-Experte fordert Notausschalter für die Technologie


15.09.2026 – 15:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Jack Clarke: Der ehemalige Tech-Journalist hat Anthropic im Januar 2021 gegründet. (Quelle: Newscom World/imago)

Ein Mitgründer von Anthropic hält es für möglich, dass KI-Firmen künftig einen prüfbaren Notausschalter vorhalten müssen. Die Politik reagiert bisher unterschiedlich.

Der Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, Jack Clark, hat eine gesetzliche Pflicht zu einem Notausschalter für KI-Software ins Gespräch gebracht. Das sagte er dem britischen Sender BBC. Ein solcher Abschaltmechanismus solle zudem von unabhängiger Stelle überprüfbar sein.

Die meisten Labore hätten bereits Wege, „den Stecker zu ziehen“, sagte Clark, auch Anthropic selbst. Gesetzgeber müssten eine solche Vorkehrung aber womöglich verbindlich machen. Einen solchen „Kill Switch“ dem Unternehmen vorzuschreiben sei etwas, wozu die Gesellschaft irgendwann Regeln beschließen solle.

  • Auslöschung der Menschheit? Das steckt hinter der Warnung
  • OpenAI: Hat KI 90 Jahre altes Rätsel geknackt? Forscher ärgert sich

Anthropic entwickelt den Chatbot Claude und wurde 2021 von früheren OpenAI-Mitarbeitern gegründet. Firmenchef Dario Amodei hatte am Wochenende ein langsameres Tempo und eine stärkere Überwachung der Entwicklung gefordert. Das müsse allerdings gelingen, „ohne den kommerziellen Vorteil zu opfern“.

Schätzungen zum Risiko gehen auseinander

Auslöser der Debatte ist die Kündigung des Anthropic-Forschers Jacob Coxon, der das Unternehmen aus Sorge vor einer Auslöschung der Menschheit verlassen hat. Der Anthropic-Wissenschaftler Evan Hubinger bezifferte die Wahrscheinlichkeit dafür anschließend auf mehr als zehn Prozent in den kommenden zehn Jahren. Der Informatiker und Nobelpreisträger Geoffrey Hinton nannte diese Größenordnung in der BBC „nicht abwegig“.

Aus der Branche kommt auch Widerspruch. Clement Delangue, Chef der Entwicklerplattform Hugging Face, verglich Coxon mit einem Klimaanlagenmonteur, den man zum Klimawandel befrage.

George Arison, Chef der Dating-App Grindr, sagte, die Unternehmen nutzten die Ängste, um ihre Geschäftspläne zu stützen. Anders ließen sich die aktuellen Bewertungen nicht rechtfertigen. Anthropic ist mit 965 Milliarden Dollar bewertet und bereitet einen Börsengang vor. OpenAI kommt auf 852 Milliarden Dollar, Firmenchef Sam Altman schloss einen Börsengang in diesem Jahr wegen der Sicherheitsdebatte aus.

Gesetzentwurf in den USA, Ablehnung in Großbritannien

In den USA liegt ein Gesetzentwurf vor, der Unternehmen zu einer Abschaltmöglichkeit verpflichten würde. Bestimmte Behörden sollen zudem verlangen können, dass ein Programm abgeschaltet oder eingeschränkt wird. Präsident Donald Trump lehnt eine Verlangsamung ab. In sozialen Netzwerken schrieb er, dass KI die Welt übernehme und die Menschheit zerstöre, sei „ein Schwindel“.

Die britische Regierung hat die Idee eines Notausschalters zurückgewiesen. Ein Sprecher erklärte, damit lasse sich nicht verhindern, dass Modelle andernorts entwickelt oder missbraucht würden.

Jack Clark wollte keine eigene Wahrscheinlichkeit nennen, solche Zahlen halte er nicht für nützlich. Eine völlig unregulierte Branche sei aber ein Fehler. „Wir würfeln mit immensen Risiken“, sagte er.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Digital

10 Euro für unbegrenzte Daten in 100 Ländern: Neuer Anbieter greift an

Oktober 5, 2026
Digital

Xing-Gründer greift Telekom mit Billigtarif an

Oktober 5, 2026
Digital

WhatsApp sperrt künftig diese Nutzer aus

Oktober 5, 2026
Digital

Mail von PayPal droht mit Kontolöschung: Das ist Betrug

Oktober 4, 2026
Digital

Telekom und 1&1 erhöhen Preise für Fernsehen, DSL und Glasfaser

Oktober 4, 2026
Digital

Nächster OpenAI-Mitarbeiter verlässt Firma mit Warnung

Oktober 4, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Hier können übrige Wiesn-Marken eingelöst werden

Oktober 5, 2026

US-Waffenfirma Covenant eröffnet Werk – und nennt Details

Oktober 5, 2026

Olise-Doppelpack für Frankreich – Türkei unterliegt erneut

Oktober 5, 2026

Neue Steuer ab 2027 in Deutschland geplant: Regierung nennt weitere Details

Oktober 5, 2026

Aaron Troschke steigt beim Kiosk aus

Oktober 5, 2026
Neueste Beiträge

„Twilight“ aus dem Jahr 2008 führt jetzt die Kino-Charts an

Oktober 5, 2026

Diese ICE fahren andere Strecke

Oktober 5, 2026

BSW will AfD-Kandidat Tillschneider nicht wählen

Oktober 5, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.