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Die Geschichte zeigt, dass Menschen, wenn ein Zuhause zum Schlachtfeld wird, sich in Richtung Sicherheit und bestehender Bindungen bewegen. Also, wohin könnten sie gehen?

Derzeit leben etwa 4 Millionen Iraner im Ausland, und die meisten von ihnen sind während oder nach der Islamischen Revolution 1979 ausgewandert.

In Europa liegt Deutschland mit über 300.000 Iranern an der Spitze, gefolgt von Schweden und Großbritannien mit jeweils rund 100.000 Einwohnern.

Im Jahr 2025 beantragten nur 8.000 Iraner Asyl in Europa – weniger als 1 % aller Anträge. Doch bei einer Bevölkerung von 90 Millionen Menschen könnte selbst eine teilweise Instabilität eine massive Flüchtlingskrise auslösen, warnt die EU-Asylagentur.

Allerdings bezeichnet die Agentur dieses Szenario auch als „höchst spekulativ“ und betont, es sei noch zu früh für sichere Vorhersagen.

Aber sehen Sie, hier geht es nicht nur um den Iran, sondern um die gesamte Region.

Iran ist bereits einer der größten Flüchtlingsaufnahmeorte der Welt und beherbergt 1,6 Millionen von ihnen und viele weitere Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Die meisten von ihnen stammen aus Afghanistan und dem Irak und sind nun in einem anderen Kriegsgebiet gefangen.

Und der Welleneffekt breitet sich aus. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wurden im Libanon aufgrund des Konflikts über 660.000 Menschen vertrieben.

Derzeit weiß noch niemand, wie und wann der Krieg enden wird. Doch für Europa scheinen die Folgen nicht mehr fern zu sein.

Sehen Sie sich das Euronews-Video im Player oben an, um die ganze Geschichte zu erfahren.

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