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Die Group of Seven ist ein exklusiver, informeller Club, dem neben der EU auch die USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und das Vereinigte Königreich angehören.
Sie haben eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Wenn sich die G7 darauf einigen, Vermögenswerte einzufrieren oder globale Steuern festzulegen, hört der Rest der Welt zu und passt sich normalerweise an.
Bei ihrem heutigen Treffen werden sie Waffenstillstandspläne in Gaza, die Sicherung der Seepassage in der Straße von Hormus, die Unterstützung der Ukraine und die Verhängung weiterer Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte besprechen.
Und es fühlt sich an, als würde sich die Geschichte wiederholen. Schließlich wurde die G7 auf Initiative Frankreichs nach der Ölkrise der 1970er Jahre gegründet.
Aber hat es Macht? Es kommt darauf an, wie wir es definieren.
Die G7 kann keine verbindlichen internationalen Gesetze verabschieden und verfügt über kein gemeinsames Militär. Jedes Versprechen hängt vollständig davon ab, dass die Staats- und Regierungschefs ihre Versprechen zu Hause einhalten.
Und es stößt auch auf strukturelle Grenzen. Indem es seine Mitgliedschaft auf traditionelle westliche Mächte beschränkt, könnte es den globalen Süden außer Acht lassen. Die rasante Expansion der BRICS, also einer Koalition aufstrebender Volkswirtschaften, beweist, dass die G7 nicht mehr das einzige Schwergewicht in internationalen Angelegenheiten ist.
Dennoch könnte die G7 wie ein Relikt erscheinen, da Donald Trump darauf drängt, die Weltpolitik ganz allein zu gestalten. Aber es ist ein großer Versuch, die Zusammenarbeit der größten Demokratien der Welt aufrechtzuerhalten, anstatt auseinanderzubrechen.
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