„Das wird sich bald ändern“

Seitenhieb inklusive: Annett Möller verlässt RTL nach 18 Jahren


17.04.2026 – 10:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Annett Möller: Die Moderatorin verlässt die Morgenshow bei RTL. (Quelle: IMAGO / STAR-MEDIA)

Seit 2008 arbeitete Annett Möller für RTL. Jetzt moderiert sie die letzte Sendung und geht nicht, ohne eine kleine Spitze in Richtung Senderverantwortliche.

Bei RTL stehen zahlreiche Umstrukturierungen an. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms baut der Sender 600 Stellen ab, um sich auf Streaming und digitale Inhalte zu konzentrieren. Auch prominente Gesichter des Senders müssen sich verabschieden. Am heutigen Freitag war es für Annett Möller so weit. Die Moderatorin führte zum letzten Mal durch das Frühstücksprogramm.

Statt „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“ läuft ab Mai zwischen 6 und 9 Uhr das neue Nachrichtenmagazin „Deutschland am Morgen“. Mit dieser Änderung gehen personelle Umstrukturierungen einher. Neben Angela Finger-Erben oder Simon Beeck wird auch Annett Möller am Morgen nicht länger auf RTL zu sehen sein. Ihre letzte Sendung moderierte die 47-Jährige an diesem Freitag gut gelaunt.

Gegen Ende der Sendung sagte ihr Kollege Simon Beeck mit trauriger Stimme: „Das ist heute unsere letzte gemeinsame Sendung.“ Möller zeigte sich gefasst, sie lobte das „tolle Team“. Außerdem sei sie „sehr froh, dass ich hier so eine schöne Zeit haben durfte“. Weiter erklärte sie: „Ich gehe mit einem großen, lachenden Auge. Es kommt viel Neues und Tolles auf mich zu.“ Gleichzeitig gehe sie „mit einem weinenden Auge“. Auf Nachfrage einer Kollegin versicherte sie: „Ich bin fein, mir geht es gut. Natürlich bin ich traurig, dass es zu Ende ist, aber es ist okay.“

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An ihren Kollegen gerichtet sagte sie: „Es war so schön mit dir, Simi. Du bist ja quasi mein Fernsehehemann. Es war eine ganz tolle Zeit, ich werde euch sehr vermissen.“ Dann wandte sie sich an das gesamte Team. „Ich kenne so viele Leute hier seit 18 Jahren. Hinter den Kameras sind so viele tolle Menschen.“ Und dann konnte sich Möller einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Noch stehen da ja Menschen, das wird sich bald ändern.“

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