„Schönster Tag in meinem Leben“
AnnenMayKantereit: So lief das Heimspiel in Köln vor 45.000 Fans
12.07.2026 – 09:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Zehntausende Menschen feiern AnnenMayKantereit im Rhein-Energie-Stadion. Die Kölner Band spielt Hits, neue Songs und überrascht mit besonderen Momenten.
Die Kölner Band AnnenMayKantereit hat am Samstagabend (11. Juli) ein umjubeltes Heimspiel gefeiert. Die Musiker um Sänger Henning May füllten zum zweiten Mal nach 2023 das Rhein-Energie-Stadion und spielten vor 45.000 Fans ein mehr als zweistündiges Konzert.
Den Auftakt des Konzertabends machte die Band Blumengarten. Das Duo, das zuletzt mit dem Song „Gut genug“ international berühmt wurde, eröffnete das Programm vor dem Auftritt von AnnenMayKantereit.
Als dann die Kölner Band mit dem Song „Marie“ die Bühne betrat, war die Stimmung in Müngersdorf greifbar. Im Verlauf des Abends folgten bekannte Songs wie „Vielleicht Vielleicht“, „Pocahontas“, „Oft gefragt“, „Du bist anders“, „Barfuß am Klavier“, „Tommi“ und zum Abschluss „Ausgehen“. Dazwischen präsentierte die Band mehrere bislang unveröffentlichte Titel, darunter „Komm zu mir“, „Kleine Wolken“, „Dunkelgrün“, „Morgen ist wieder alles vorbei“ und „Legende“.
Frontsänger May: „Der bisher schönste Tag in meinem Leben“
Henning May zeigte sich sichtlich bewegt. „Ich sag’s ehrlich. Das war der bisher schönste Tag in meinem Leben“, sagte der Frontsänger. Gemeinsam mit Christopher Annen und Severin Kantereit hatte er vor 15 Jahren noch als Straßenmusiker in der Kölner Innenstadt gespielt.
Im zweiten Teil des Konzerts wechselte die Band auf eine Bühne im Innenraum. May trug dabei ein Retro-Trikot des 1. FC Köln aus der Saison 1995/96. Außerdem spielte die Band zwei eigens für diesen Abend geschriebene Köln-Lieder, darunter „Dat verjesse mer nit“ über den Einsturz des Historischen Archivs sowie „Ich wünsch‘ mir ein Fenster zum Zoch“. Passend dazu flogen Strüßjer ins Publikum.
Nach mehr als 26 Songs endete das Konzert mit „Ausgehen“. Zuvor hatte May den besonderen Abend noch einmal zusammengefasst: „Wir hätten nicht gedacht, dass wir das noch mal schaffen.“
