„Zehn Jahre lang halbblind“

Anne Hathaway spricht erstmals über ihre Krankheit


26.05.2026 – 14:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Anne Hathaway: Sie zählt zu Hollywoods Elite. (Quelle: Emma McIntyre/Getty Images)

Ihr Privatleben hält die Schauspielerin eigentlich fernab der Öffentlichkeit. Doch nun spricht sie über ihren jahrelangen Kampf gegen eine Augenkrankheit.

Hollywoodstar Anne Hathaway hat sich bei ihrem Auftritt im Podcast „Popcast“ geöffnet und über zurückliegende gesundheitliche Probleme gesprochen. „Ich war zehn Jahre lang halbblind“, verriet sie. Mit 30 Jahren sei bei ihr eine früh einsetzender Katarakt diagnostiziert worden. Ein anderer Begriff für die Krankheit ist Grauer Star, dabei handelt es sich um die Trübung der Augenlinse. Dies hat eine Verschlechterung der Sehkraft zur Folge. Die häufigste Form des Katarakts tritt im fortgeschrittenen Alter auf.

Die Krankheit beeinträchtigte Anne Hathaways Sehvermögen „so sehr, dass ich auf dem linken Auge praktisch blind war“, schilderte sie in der Podcast-Folge. „Ich musste mich schließlich einer Operation unterziehen. Und mir war gar nicht bewusst, wie schlimm es geworden war, bis ich das ganze Ausmaß sehen konnte.“ Vor allem die psychischen Auswirkungen der Krankheit habe sie zunächst unterschätzt. Nun gehe es ihr aber wieder gut und sie sei jeden Tag dankbar, „wenn ich aufwache und so sehen darf, wie ich es tue“, so ihre Worte.

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„Die Spekulationen sind so laut geworden“

Zuletzt geriet ein anderer vermeintlicher Aspekt aus Anne Hathaways Krankenakte in die Schlagzeilen: Fans spekulierten, ob sich die Schauspielerin einer Schönheitsoperation unterzogen hätte. Während Auftritten im Mai fiel einigen Menschen ihr jugendliches Aussehen auf, die 43-Jährige schien in ihren Augen rückwärts zu altern. Das legte für Fans und auch Experten die Vermutung nahe, sie habe sich einem Facelifting unterzogen.

Anne Hathaway im Mai bei der Met Gala. (Quelle: IMAGO/Ron Adar)

Im Gespräch mit dem Magazin „Elle“ äußerte sie sich zu der öffentlichen Diskussion, sagte, dass wir „in einer Zeit“ leben, „in der die Leute sehr selbstbewusst davon ausgehen, dass das, was sie glauben, eine Tatsache ist – und manchmal ist das, was sie glauben, richtig, und manchmal nicht“. Am liebsten würde sie sich zu dem Thema gar nicht äußern, „aber die Spekulationen sind so laut geworden, dass man das Bedürfnis verspürt, einfach seine eigene Wahrheit zu verbreiten“.

Sie habe „keine große medizinische Entscheidung getroffen“, betonte sie. Sie sagt jedoch auch: „Die andere Sache dabei ist, dass ich mir vielleicht doch noch irgendwann ein Facelifting machen werde“, gab sie offen zu.

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