US-Schauspielerin
Amanda Peet macht Krebsdiagnose öffentlich
22.03.2026 – 15:36 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem persönlichen Essay schreibt Schauspielerin Amanda Peet über eine schwierige Zeit. Sie kämpfte gegen Krebs, als sie zwei Menschen verlor.
Amanda Peet hat einen Essay für „The New Yorker“ geschrieben. In diesem macht sie eine persönliche Geschichte öffentlich: Im vergangenen Jahre wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert – während ihre Eltern im Sterben lagen.
Man habe ihr bereits vor Jahren nahegelegt, ihre Brüste aufgrund der Beschaffenheit des Gewebes regelmäßig kontrollieren zu lassen. Bei einer weiteren Kontrolluntersuchung im vergangenen Jahr sei ihre Ärztin auf einmal „still“ geworden. „Sie sagte mir, dass ihr etwas auf dem Ultraschall nicht gefiel und sie eine Biopsie durchführen wolle.“ Es wurden zwei Knoten gefunden, einer sei jedoch gutartig gewesen. Die Knoten wurden entfernt, zudem unterzog sich Amanda Peet einer Bestrahlung. Eine Brustentfernung und Chemotherapie seien nicht notwendig gewesen.
Direkt nach der Diagnose starb ihr Vater, ihre Mutter hatte zu dem Zeitpunkt die letzte Phase ihrer Parkinson-Erkrankung erreicht und starb schließlich auch. Gerade ihre Mutter sei eine Person in ihrem Leben gewesen, mit der Amanda Peet eigentlich über alles gesprochen hätte. Über die Diagnose konnte sie sich aber nicht mehr mit ihr austauschen.
Die 54-jährige Amanda Peet ist seit den 90er-Jahren als Schauspielerin tätig. Die Liste ihrer Engagements ist lang. Dazu zählen Produktionen wie „Einfach unwiderstehlich“, „Was das Herz begehrt“, „Good Wife“ und „Keine halben Sachen“.
Seit 2006 ist sie mit dem Autor David Benioff verheiratet. Sie haben drei Kinder. Ihnen berichteten die Eltern erst von Amanda Peets Krebsdiagnose, als feststand, wie die Heilungschancen sind.
