Saisonkosten steigen immens

Bericht: Alemannia droht Rekordstrafe wegen Pyro

31.03.2026 – 07:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Fans von Alemannia zünden Pyrotechnik im Block (Archivbild): Für das Vergehen beim Spiel gegen den FC Energie Cottbus droht dem Drittligisten nun eine hohe Strafe. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/J. Derondeau)

Nach dem Cottbus-Spiel droht Alemannia Aachen laut „Aachener Zeitung“ eine Pyro-Strafe von knapp 67.000 Euro. Damit stiegen die Saisonkosten auf über 116.000 Euro – weitere Risikospiele stehen noch aus.

Alemannia Aachen hat nach dem Heimspiel gegen Energie Cottbus am Tivoli eine weitere DFB-Strafe erhalten. Das berichtete die „Aachener Zeitung“ am Dienstag.

Der Verband habe acht Batterien und 77 bengalische Feuer registriert, so die Zeitung. Daraus errechne sich eine Strafe von rund 66.950 Euro. In der laufenden Saison habe Alemannia damit bereits mehr als 116.000 Euro an Pyro-Strafen gezahlt.

Geschäftsführer Dirk Kall habe das Feuerwerk der Ultras noch während der Partie zu unterbinden versucht – ohne Erfolg. Gespräche nach einer früheren Strafe von 43.500 Euro für das Gastspiel in Duisburg seien ebenfalls ergebnislos geblieben. Nach den Vorfällen beim Spiel gegen Cottbus seien weitere Gespräche anberaumt.

Kall fordere zudem, dass der DFB bei Vandalismus-Schäden durch Gästefans als Moderator auftritt. Am Tivoli seien in der Vorsaison Schäden von 170.000 Euro entstanden – kein Gastverein habe sich beteiligt. Noch ausstehende Heimspiele gegen Klubs wie Duisburg und Rostock erhöhten das Risiko weiterer Schäden, berichtete das Blatt.

Das Thema wolle Kall bei der nächsten Managertagung der 3. Liga erneut ansprechen. Einen genauen Termin nannte die Zeitung nicht.

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