„Verpflichtet, zu antworten“

Spuck-Attacke auf Kollegen? Profi wehrt sich gegen Vorwürfe


06.04.2026 – 07:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Portos Alberto Costa (hinten) und Sorriso lieferten sich harte Zweikämpfe. (Quelle: IMAGO/Miguel Lemos/imago)

Eine vermeintlich unschöne Szene aus Portugal geht bei Social Media viral. Nun äußert sich der betroffene Spieler.

Der portugiesische Fußball-Profi Alberto Costa hat sich gegen die Vorwürfe gewehrt, er hätte seinen Gegenspieler Sorriso nach einem Zweikampf auf den Kopf gespuckt. Nach dem „Angriff auf seine sportliche Integrität“ und dem Versuch „die Wahrheit zu verdrehen“, sehe er sich gezwungen, zu reagieren. Der Verteidiger schrieb: „Ich habe zu keinem Zeitpunkt meinen Kollegen angespuckt.“ Jeder, der ihn kenne, wüsste, dass er dazu nicht fähig sei.

Beim hitzigen 2:2 zwischen dem FC Porto und FC Famalicão rempelte Verteidiger Costa seinen Gegenspieler Sorriso von hinten zu Boden. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß, im Gerangel um den Ball beugte sich Costa beim Weggehen zu seinem am Boden sitzenden Gegenspieler, um etwas zu sagen. Sorriso drehte sich kurz danach mit dem Kopf zur Seite und hielt den Oberarm vor sein Gesicht. Das ist in einem Video zu sehen. Es ist jedoch nicht zu erkennen, ob Costa tatsächlich spuckt.

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In einem Post in seiner Instagram-Story beteuerte der 22-Jährige am Sonntagnachmittag seine Unschuld.

„Es fielen lediglich Worte im Eifer des Gefechts, wie aus den Aufnahmen deutlich hervorgeht“, kommentierte er die kursierenden Videos. Denn sportlich hatte das Duo auch großen Einfluss auf die Partie. Alberto Costa hatte seine Mannschaft zunächst in Führung gebracht, Sorriso den Ausgleich erzielt. In der 91. Minute traf Seko Fofana für Porto zum vermeintlichen Sieg, doch die Gäste konnten in der neunten Minute der Nachspielzeit ausgleichen.

Porto ist Tabellenführer in der portugiesischen Liga und liegt fünf Zähler vor Verfolger Sporting Lissabon, hat jedoch auch eine Partie mehr bestritten.

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