Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Umfrage deutet nächsten Krimi im Superwahljahr 2026 an


Aktualisiert am 13.03.2026 – 04:10 UhrLesedauer: 5 Min.

Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz finden am 22. März statt. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen bahnt sich an. (Symbolbild: (Quelle: Imago) (Quelle: IMAGO/imago)

Nach den bisherigen Umfragen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeichnet sich ein spannendes Rennen um den Wahlsieg ab. Nach 35 Jahren könnte es zu einem Machtwechsel im Landtag von Mainz kommen.

Mit der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz geht am 22. März 2026 das Superwahljahr weiter. 2,95 Millionen Wahlberechtigte haben die Möglichkeit, ihre Stimme bei der Rheinland-Pfalz-Wahl abzugeben. Dabei zeichnet sich zwei Wochen nach den knappen Ergebnissen der Landtagswahl in Baden-Württemberg erneut ein Wahlkrimi ab.

Dieses Mal zeichnet sich nach den Wahlumfragen zur RLP-Wahl zwischen der CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder und der SPD mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer.

Denn auch etwa zehn Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bahnt sich einer aktuellen Umfrage zufolge weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der regierenden SPD und der oppositionellen CDU an. Sollte bereits an diesem Sonntag ein neues Landesparlament gewählt werden, hätte die CDU einen Prozentpunkt Vorsprung vor der SPD. Das ergab die ARD-Vorwahlumfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz.

Demnach käme die CDU um Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 29 Prozent. Damit erhielt die Partei in der Umfrage zur RLP-Wahl einen Prozentpunkt mehr als im Februar. Die SPD um den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer konnte mit 28 Prozent ebenfalls einen Prozentpunkt hinzugewinnen. Mit 19 Prozent im Vergleich zu Februar würde die AfD der Umfrage zufolge abschneiden.

Die Grünen würden laut der aktuellen Umfrage zur RLP-Wahl 2026 bei 8 Prozent landen, was ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat wäre. Während die Linke mit unverändert 5 Prozent die Chance auf einen Einzug in den Landtag hätte, würden die Freien Wähler diesen mit 4,5 Prozent – und damit einem halben Prozentpunkt weniger als im Februar – knapp verpassen.

Alle anderen Parteien kämen laut der Umfrage zusammen auf 6,5 Prozent, darunter die FDP, die der Umfrage zufolge derzeit unterhalb von 3 Prozent liege.

Bei der Führung der künftigen Landesregierung wünschten sich laut Umfrage im Vergleich zum Februar unverändert 35 Prozent eine SPD-geführte Landesregierung nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. 32 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als im Februar sprachen sich für eine von der CDU geführte Regierung aus. 21 Prozent wollen eine von der AfD geführte Landesregierung, das sind ebenfalls zwei Prozentpunkte mehr als im Februar. 12 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich bei dieser Frage nicht festlegen.

Für die ARD-Vorwahlumfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz befragt. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Laut einer vorherigen Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegen die regierende SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer und die oppositionelle CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder etwa gleichauf.

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