Ärger wegen Designermöbeln

ZDF-Moderator Rudi Cerne auf Betrüger reingefallen


13.03.2026 – 12:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Rudi Cerne: Seit 2002 moderiert er „Aktenzeichen XY … ungelöst“. (Quelle: IMAGO / Stefan Schmidbauer)

Verbrechen sind sein Job. Nun wurde Rudi Cerne im Internet selbst Opfer von Betrügern. Der „Aktenzeichen XY“-Moderator warnt vor Onlinekäufen.

Seit fast 25 Jahren steht Rudi Cerne für „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vor der Kamera. Seitdem beschäftigt sich der ehemalige Eiskunstläufer mit diversen Verbrechen. Nun offenbarte er, dass er selbst schon einmal „Opfer von Internetbetrug“ wurde.

„Ich hatte online Designermöbel bestellt – einen Tisch und vier Stühle – und dafür rund 2.500 Euro gezahlt“, sagte Rudi Cerne im Interview mit „Funk Uhr“. „Das Geld wurde sofort von meiner Kreditkarte abgebucht, die Ware kam jedoch nie an.“

Weil der 67-Jährige mit Kreditkarte gezahlt hatte, konnte er den Betrag über die Kreditkartenversicherung zurückholen. Anschließend habe er die Karte sperren lassen. „Kurz darauf versuchten die Betrüger noch einmal, Geld abzubuchen, doch da war das Konto bereits gesperrt. Seitdem gehe ich beim Onlinekauf sehr vorsichtig vor.“

Rudi Cerne rate allen, öfter im Einzelhandel einzukaufen, um Internetbetrug zu vermeiden. „Zum einen unterstützt man damit den Einzelhandel, was ich grundsätzlich wichtig finde. Zum anderen kann man sich im Internet leicht täuschen lassen.“ Seit dem Vorfall sei er vorsichtiger.

„Prinzipiell bin ich aber ohnehin ein vorsichtiger Mensch, und meine Arbeit bei ‚Aktenzeichen XY‘ hat mich in dieser Haltung bestätigt. Dort begegnen wir den extremsten Fällen – Mord, bewaffnete Raubüberfälle und andere Kapitaldelikte. Das sind Abgründe der Kriminalität.“ Das ZDF zeigt „Aktenzeichen XY … ungelöst“ einmal im Monat. In der Sendung werden Verbrechen gezeigt, die noch nicht aufgeklärt sind.

Im vergangenen Jahr holte der Mainzer Sender auch wieder eine „Aktenzeichen XY“-Spezialfolge „Vorsicht, Betrug!“ ins Programm. In der Folge vom Mai stellte Rudi Cerne gemeinsam mit Experten vier Betrugsmaschen vor, um die Zuschauer zu warnen. Die Ausgabe lockte damals 3,64 Millionen Menschen vor die Bildschirme.

Share.
Exit mobile version