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Home » AfD erreicht neues Rekordhoch – Union stagniert
Politik

AfD erreicht neues Rekordhoch – Union stagniert

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 31, 2026
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AfD erreicht neues Rekordhoch – Union stagniert

ZDF-„Politbarometer“

Umfrage: AfD auf Rekordhoch – Union stagniert


Aktualisiert am 31.07.2026 – 13:01 UhrLesedauer: 2 Min.

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AfD-Chefin Alice Weidel: Ihre Partei liegt in aktuellen Umfragen weit vorne. (Quelle: IMAGO/Christian Schroedter/imago)

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Auch in der Sonntagsfrage der Forschungsgruppe Wahlen baut die AfD den Vorsprung auf die Union aus. Die Rechtspopulisten erreichen einen Rekordwert.

Die AfD hat im ZDF-„Politbarometer“ den höchsten Wert seit Bestehen der Umfragereihe erreicht. In der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen legt die Partei um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent zu. Die Union bleibt unverändert bei 23 Prozent. Der Abstand beträgt damit fünf Prozentpunkte. Größer war der Vorsprung der AfD auf die zweitstärkste Kraft in dieser Reihe bislang nicht.

Käme es am kommenden Sonntag zur Bundestagswahl, bliebe die SPD bei 12 Prozent. Die Grünen und die Linke verlören jeweils einen Prozentpunkt und kämen auf 13 beziehungsweise 12 Prozent. Die FDP läge unverändert bei 4 Prozent und damit unter der Fünfprozenthürde. Auf alle übrigen Parteien zusammen entfielen 8 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als zuletzt. Keine von ihnen käme auf mindestens drei Prozent. Die schwarz-rote Koalition hätte damit keine Mehrheit.

  • Merz unter Druck: Dann warnt jemand vor der „existenziellen Krise“
  • „Wirkt bei uns ungebremst“: CDU-Ministerpräsidenten rebellieren gegen Reformen

Die Forschungsgruppe Wahlen hat auch nach dem jüngsten Personalwechsel in der Bundesregierung gefragt. 57 Prozent der Wahlberechtigten finden demnach, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Sache bei der Neubesetzung der Spitzenämter eher schlecht gemacht habe. 21 Prozent urteilen eher positiv. Auch unter den Anhängern von CDU und CSU überwiegt die Kritik leicht: 43 Prozent bewerten das Vorgehen als eher schlecht, 39 Prozent als eher gut.

Mehrheit bewertet Veränderungen in Koalition positiv

Dass die Arbeit der Bundesregierung durch die personellen Veränderungen besser wird, erwarten 17 Prozent der Befragten. 13 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung, 61 Prozent gehen von keinen großen Auswirkungen aus. Die Neubesetzung einiger Spitzenämter an sich bewerten 55 Prozent als grundsätzlich positiv, 31 Prozent halten sie für schlecht.

Merz hatte den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) für einen größeren Umbau in Fraktion, Regierung und Partei genutzt. Elf Tage vergingen, bis er den größten Teil davon mit der Ernennung neuer Minister abschließen konnte. Vor allem der Austausch von Verkehrsminister Patrick Schnieder löste in der eigenen Partei Unmut aus.

Mit der Arbeit der Bundesregierung insgesamt ist eine deutliche Mehrheit unzufrieden: 68 Prozent halten sie für eher schlecht, 28 Prozent für eher gut. Die Leistung von Merz bewerten 70 Prozent als eher schlecht, 26 Prozent als eher gut.

Für das ZDF-„Politbarometer“ befragte die Forschungsgruppe Wahlen vom 28. bis 30. Juli 1.405 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch und online. Die Erhebung ist den Angaben zufolge repräsentativ.

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