Comeback in Frankfurt

Berichte: Eintracht steht vor der Trainer-Unterschrift


30.05.2026 – 19:18 UhrLesedauer: 2 Min.

Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche Archivbild): Bald dürfte er einen neuen Trainer vorstellen. (Quelle: Swen Pförtner/dpa/dpa-bilder)

Jetzt könnte es schnell gehen: Eintracht Frankfurt soll kurz davor stehen, einen neuen Cheftrainer unter Vertrag zu nehmen. Es geht um einen alten Bekannten.

Der vakante Trainerposten bei Eintracht Frankfurt soll bald wieder besetzt werden: Nach übereinstimmenden Berichten von „Kicker“ und „Bild“ soll Trainer Adi Hütter vor der Unterschrift stehen. Die Verhandlungen zwischen dem 56-Jährigen und Sportvorstand Markus Krösche sind demnach nahezu abgeschlossen.

Vor der Vertragsunterschrift stehe noch ein vereinsinterner Schritt aus: Der Hauptausschuss – bestehend aus Präsident Mathias Beck, dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Sven Janssen und Aufsichtsratsmitglied Felix Wirmer – muss gemeinsam mit Krösche die finanziellen Rahmenbedingungen prüfen und freigeben. Wann der Vertrag unterzeichnet werden könnte, ist noch offen: „Bild“ nennt Sonntag als möglichen Termin, der „Kicker“ schreibt von Anfang kommender Woche.

Es wäre die zweite Eintracht-Amtszeit für Hütter

Für Hütter wäre es die zweite Amtszeit bei der Eintracht. Von 2018 bis 2021 hatte er die Frankfurter trainiert und war bei 141 Pflichtspielen Cheftrainer. Zuletzt trainierte Hütter die AS Monaco – von Juli 2023 bis Oktober 2025 führte er die Monegassen in zwei aufeinanderfolgenden Saisons als Zweiter und Dritter in die Champions League.

Adi Hütter (Archivbild): Er zog mit Eintracht Frankfurt bereits einmal ins Halbfinale der Europa League ein – und soll nun vor der Rückkehr stehen. (Quelle: William Cannarella/imago-images-bilder)

Krösche hatte zuletzt die sportliche Ausrichtung für die kommende Saison beschrieben: „Wir wollen wieder eine gewisse Intensität in unser Spiel bekommen, eine Mischung zwischen Umschaltfußball und Ballbesitzfußball. Wir müssen beide Themen beherrschen, um regelmäßig um die internationalen Plätze kämpfen zu können.“

Hütter würde damit auf den Spanier Albert Riera folgen. Der hatte den Posten nach der Entlassung von Dino Toppmöller übernommen. Riera wird aber wohl als Missverständnis in die Geschichte der Eintracht eingehen – nach nur dreieinhalb Monaten im Amt war er nach dem Ende der abgelaufenen Bundesliga-Saison wieder entlassen worden.

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