Nach TV-Auftritt ohne Investor
Abfuhr für Bollerwagen-Idee bei „DHDL“ – Start-up wächst trotzdem
07.04.2026 – 12:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Hamburger Start-up „Boller Battle“ geht bei „Die Höhle der Löwen“ leer aus. Doch nach der Sendung zeigt sich: Die Idee funktioniert offenbar auch ohne Investor.
Dabei kam das Konzept zunächst gut an: Die Löwen testeten den umgebauten Bollerwagen selbst und lieferten sich kleine Wettkämpfe. Doch am Ende stiegen alle Investoren aus. Vertriebsprofi Ralf Dümmel erklärte etwa, das Produkt passe nicht in sein Geschäftsmodell. Andere Investoren äußerten Zweifel an Zahlen und Skalierbarkeit.
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Für die Kirchhofs ist das jedoch kein Rückschlag. Ihr Konzept entwickelt sich auch ohne Unterstützung aus der Show weiter. Inzwischen ist „Boller Battle“ in 13 Städten vertreten, darunter neben Hamburg auch Berlin, Köln und München, wie der Webseite des Unternehmens zu entnehmen ist.
Das Prinzip: Gruppen ziehen mit einem speziell ausgestatteten Bollerwagen durch Parks und treten in verschiedenen Minispielen gegeneinander an. Gebucht wird die Tour für mehrere Stunden, vor allem für Junggesellenabschiede, Geburtstage oder Firmenevents.
In Hamburg betreiben die Gründer das Geschäft selbst, in anderen Städten setzen sie auf ein Lizenzmodell. Partner zahlen eine Gebühr und organisieren die Touren vor Ort.
Nach eigenen Angaben ist das Konzept bereits wirtschaftlich. Allein in Hamburg seien im vergangenen Jahr mehrere Hundert Buchungen zusammengekommen, sagte Gründer Philip Kirchhof im Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Die Nachfrage komme sowohl von privaten Gruppen als auch von Unternehmen, die Teamevents organisieren.
Gleichzeitig bremsen die Gründer das Wachstum bewusst: Die Produktion der speziell entwickelten Bollerwagen sei aufwendig und begrenze aktuell die Expansion.
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