Marode Brücke
A4 bei Köln wird für Lkw-Verkehr teilweise gesperrt
Aktualisiert am 05.06.2026 – 16:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf der A4 bei Köln drohen neue Staus. Die marode Brücke am Eifeltor wird für Lkw teilweise gesperrt. Vorher gibt es bereits eine Vollsperrung.
Die marode Autobahnbrücke auf der A4 an der Anschlussstelle Köln-Eifeltor wird teilweise für den Lkw-Verkehr gesperrt. Ab kommenden Mittwoch (10. Juni) gilt ein Fahrverbot für alle Lkw ab einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen in Fahrtrichtung Olpe. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Eifeltor und Köln-Klettenberg. Das teilte die Autobahn GmbH Rheinland am Freitag mit. Zudem wird dieselbe Fahrbahn für eine Nacht komplett gesperrt.
Zwischen 21 Uhr am Mittwochabend und 5 Uhr am kommenden Morgen (11. Juni) sind dann alle Fahrspuren zwischen der Anschlussstelle Eifeltor und dem Autobahnkreuz Köln-West dicht. Die Autobahn GmbH bringt in dieser Zeit neue Fahrbahnmarkierungen an. Diese sollen dabei helfen, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 50 Metern zwischen den einzelnen Fahrzeugen einzuhalten.
Die Verantwortlichen sprechen von einer „Übergangslösung“, um die Sicherheit auf der maroden Brücke zu garantieren. Bis zum Sommer soll eine Schrankenanlage eingerichtet werden, die den Verkehr im Streckenabschnitt besser überwachen soll. Dann ist es geplant, zumindest einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Olpe wieder für den Lkw-Verkehr bis zu einem Gewicht von 44 Tonnen wieder freizugeben.
Bereits seit Ende April wird der Schwerlastverkehr ab einem Gewicht von mehr als 44 Tonnen umgeleitet. Spezielle Waagen messen bereits vorher das Gewicht der Fahrzeuge und sortieren zu schwere Fahrzeuge aus. Das Fahrverbot für die schwereren Lkw soll auch nach der Installation der Schranke weiter gelten.
„Für den betroffenen Schwerverkehr werden großräumige Umleitungen bereits ab dem Autobahnkreuz Köln-West eingerichtet, um das Bauwerk gezielt zu entlasten“, teilte die Autobahn GmbH weiter mit. Die neuen Einschränkungen sollen dabei nicht die Umleitungen beeinträchtigen, die für die Bonner Nordbrücke eingerichtet wurden. Die Brücke ist zwar seit Mittwoch voll gesperrt, die A4 ist allerdings nicht als Umleitungsstrecke vorgesehen.
Die neuen Regelungen sollen vor Ort streng kontrolliert werden, um die Belastung der Brücke dauerhaft sicherzustellen. Bereits jetzt erwischen Blitzer täglich Hunderte Autofahrer, die sich nicht an das vorgeschriebene Tempo 60 halten. Die Verantwortlichen halten einen Ersatzneubau der Brücke in den kommenden Jahren für unumgänglich.
