„Der Schmerz bleibt“
Dagmar Wöhrl bricht bei „Die Höhle der Löwen“ in Tränen aus
Aktualisiert am 09.12.2025 – 10:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei „Die Höhle der Löwen“ kam es am Montag zu einem bewegenden Moment. Dagmar Wöhrl weinte vor ihren Kollegen und sprach über eine Zeit, die ihr Leben geprägt hat.
Normalerweise fokussiert sich Dagmar Wöhrl bei „Die Höhle der Löwen“ auf die Pitches der kandidierenden Gründer – in der neuen Weihnachtsfolge widmet sie sich nun aber auch einem persönlichen Thema. Im Juli 2001 verunglückte ihr Sohn Emanuel tödlich, als der damals Zwölfjährige vom Dach des Familienhauses in Nürnberg stürzte. Ein Schicksalsschlag, der Wöhrl auch in der neuen Ausgabe der Vox-Sendung stark berührt.
Im Beisein ihrer Kollegen berichtet sie unter Tränen: „Weihnachten war für mich immer … die Familie war immer zusammen, und wenn dann plötzlich ein Kind nicht mehr da ist, das kann man sich nicht vorstellen.“ Unternehmerin Janna Ensthaler zeigt Mitgefühl, setzt sich zu ihrer Kollegin und spendet ihr Trost.
Wöhrl berichtet, ihr Blick auf die Feiertage habe sich nach dem Tod ihres Sohnes verändert: „Ich bin dann geflüchtet, ich bin dann die Jahre wirklich … Ich habe Weihnachten nicht mehr in Deutschland verbracht.“ Sie habe nicht, wie früher, unter dem Festbaum feiern können.
Auf die Nachfrage ihrer Kollegin Judith Williams, wo sie stattdessen über Weihnachten gewesen sei, erklärt Wöhrl: „Ich bin dann nach Sri Lanka, damit bin ich ja heute auch noch verbunden.“ Williams versichert ihr, sie sei eine „unfassbar starke Frau“. Sie bewundere Wöhrl dafür, offen über das Thema zu sprechen und ist sich sicher: Das ist „das Allerschwierigste, und ich glaube, dass du damit ganz vielen Leuten, die in einer ähnlichen Situation sind, unglaublich hilfst“.
Dennoch wundere sich Williams, wie Wöhrl es geschafft hat, die schwere Zeit zu verarbeiten. „Du, das kannst du nicht schaffen. Es kommen immer wieder Momente, wo du nach unten gezogen wirst, weißt du. Das kommt einfach“, erzählt Wöhrl. Die Abstände würden zwar länger, „aber der Schmerz bleibt einfach“. Auf Williams Rückfrage: „Das geht nie weg, ne?“, schüttelt die 71-Jährige nur den Kopf










