In Tirol
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang auf Zugspitze
Aktualisiert am 06.12.2025 – 17:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Alpinisten steigen zur Zugspitze auf – dann geht eine Lawine ab. Einer der Bergsteiger verunglückte dabei tödlich.
Auf der Zugspitze in Tirol ist am Samstagvormittag ein 19-jähriger Deutscher ums Leben gekommen. Das berichten mehrere österreichische Medien übereinstimmend. Ein weiterer 21-Jähriger wurde zwischenzeitlich vermisst, blieb allerdings unverletzt.
Der Lawinenabgang ereignete sich gegen 10 Uhr im Bereich des Klettersteigs „Stopselzieher“, wie die Leitstelle Tirol dem ORF mitteilte. Der beliebte Steig verbindet die Wiener Neustädter Hütte mit dem Gipfel der Zugspitze und liegt im Gemeindegebiet von Ehrwald (Bezirk Reutte).
Der 19-Jährige wurde von einem Schneebrett erfasst und konnte durch eine großangelegte Suchaktion gefunden werden. Er verstarb allerdings wenig später. Er soll während der Lawine nicht am Seil eingehängt gewesen sein. Sein unverletzter Kollege war dagegen gesichert und stürzte deshalb nicht in die Tiefe. Der 21-Jährige hatte daraufhin auch per Notruf den Rettungsdienst alarmiert.
Die Zugspitze ist mit 2962 Metern der höchste Gipfel des Wettersteingebirges und gleichzeitig Deutschlands höchster Berg. Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols.











