Neue Anzug-Vorgaben
Regel-Revolution im Skispringen
06.11.2026 – 23:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Ski-Weltverband Fis greift beim Anzug-Einsatz durch. Was Top-Nationen bisher regelmäßig ausnutzten, ist künftig streng begrenzt.
Der Ski-Weltverband Fis hat die Anzug-Regeln im Skispringen verschärft. Ab der kommenden Saison dürfen die Athleten nur noch vier Wettkampfanzüge pro Saison einsetzen – und pro Wochenende maximal zwei. Zudem müssen alle Springer in Qualifikation und Wettkampf dasselbe Modell tragen.
Bisher war die Anzahl der Anzüge pro Saison kaum begrenzt. Vor allem die stärksten Skisprungnationen – darunter Slowenien, Norwegen, Österreich und Deutschland – nutzten das intensiv aus. Zu Großereignissen wie der Vierschanzentournee oder Weltmeisterschaften sollen manche Springer oftmals mit komplett neuen Modellen angetreten sein.
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Der Verschleiß stieg pro Saison mitunter auf eine zweistellige Anzahl. Ein Wettkampfanzug kostet mehrere hundert Euro und verliert mit der Zeit an Steifigkeit – was in der Luft zum Nachteil werden kann.
Fis will Ressourcen schonen – und mehr Chancengleichheit
Die Fis begründet die Neuregelung mit dem Ziel, Chancengleichheit zu fördern und Ressourcen zu schonen. Für die Material-Abteilungen der Nationen bedeutet das eine spürbare Entlastung. Der österreichische Experte Balthasar Schneider äußerte sich zur neuen Lage: „Für uns wird es künftig ruhiger.“
Die neue Saison beginnt am 20. November in Lillehammer. Mit der Vierschanzentournee vom 28. Dezember bis 6. Januar und der Nordischen Ski-WM vom 22. Februar bis 7. März stehen die nächsten großen Saisonhöhepunkte bereits fest.