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Home » Putin-Labrador bei Merkel-Besuch: Was gegen Hundeangst hilft
Leben

Putin-Labrador bei Merkel-Besuch: Was gegen Hundeangst hilft

MitarbeiterBy MitarbeiterNovember 3, 2026
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Nicht schreien, nicht anstarren

Putin und Merkels Hundeangst: Was wirklich dahintersteckt


Aktualisiert am 29.11.2024Lesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Hundephobie: Angela Merkel ergreift 2017 Angst, als Wladimir Putin seine Labradorhündin mit zum Treffen bringt. Sein Gesichtsausdruck spricht Bände. (Quelle: imago stock&people via www.imago-images.de/imago-images-bilder)

Respekt vor großen Hunden hat wohl jeder. Doch wer Schweißausbrüche oder Herzrasen bekommt, könnte an einer Phobie leiden. Angela Merkel kennt das Problem.

Kommt uns beim Spaziergang auf dem Weg ein großer Hund entgegen, reagieren wir mit Vorsicht. Bei einer Phobie jedoch schlägt eine natürliche Grundangst in eine Angststörung um, der sogenannten Kynophobie. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel kennt das Gefühl – und eine Szene von vor 17 Jahren beschäftigt sie noch heute.

Damals hatte der russische Präsident Wladimir Putin seine Labradorhündin Keno bei einem Treffen mit Merkel mit in den Raum hineingelassen – wissend, dass die Deutsche seit ihrer Kindheit Angst vor Hunden hatte. Während Putin wiederholt behauptet, nichts davon gewusst zu haben, glaubt Merkel an eine bewusste Machtdemonstration Putins (lesen Sie hier weiter).

Aber wie äußert sich die Kynophobie? Und haben Betroffene eine Chance, sie im Laufe des Lebens abzulegen?

Herzrasen oder Erstarren?

Die Hundephobie äußert sich zum Beispiel in schwitzenden Händen, Herzrasen und schnellerem Atmen, erklärt der Psychologe Johannes Rother vom psychologischen Zentrum für Angst, Panik und Phobien, Phobius. Ganz typisch für eine Hundephobie ist auch das Erstarren, wenn ein Hund in die Nähe kommt.

Nicht vor Hunden weglaufen: Das könnte das Tier als Animation zum Spielen auffassen.Vergrößern des Bildes
Nicht vor Hunden weglaufen: Das könnte das Tier als Animation zum Spielen auffassen. (Quelle: Robert Günther/dpa-tmn)

Die Hunde selbst scheint solch eine menschliche Angst erst mal nicht zu interessieren. Weder laufen sie weg, noch kommen sie extra nah heran. Weil Hunde aber auf das Verhalten und die Gestik eines Menschen reagieren, sollten Hundephobiker ein paar Dinge berücksichtigen.

Ruhig Blut und Blickkontakt meiden

Sollte es zu einem direkten Kontakt mit dem Vierbeiner kommen, dann hilft es, sich an folgende Regeln zu halten, damit der Hund sein Gegenüber nicht weiter beachtet:

  • Ruhig atmen
  • Nicht schreien
  • Nicht davonlaufen (denn dies könnte der Hund als Spiel auffassen)
  • Den Hund nicht anstarren (dies könnte das Tier als Kontaktaufforderung missverstehen)

Im Video | So hat sich Merkel bei der Begegnung mit Putins Hund gefühlt

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Hundephobie therapeutisch besiegen

Das Problem mit der Hundephobie: Eine echte Panikattacke können viele Betroffene nicht mit scheinbarer Ruhe überspielen. Der Psychologe macht Hoffnung: „Ein Phobiker kann durchaus lernen, mit der Angst umzugehen und diese übersteigerte Furcht abzubauen – hin zu einem angemessenen, eher durch Respekt gekennzeichneten Umgang mit Hunden.“ Daran kann man zum Beispiel in einer Therapie gemeinsam mit einem Psychologen arbeiten.

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