23 Meter hoch und vier Tonnen schwer
Vom Bürgermeister gefällt: Christbaum steht auf Marienplatz
Aktualisiert am 03.11.2026 – 10:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 15 Jahren hatte sich Sauerlach darum beworben, München seinen Christbaum zu stellen. Nun ist es so weit – mit einer Tanne, die eine besondere Zukunft erwartet.
München hat seinen Christbaum für die Adventszeit gefunden: Am Dienstagmorgen (3. November 2026) ist die 23 Meter hohe Weißtanne aus Sauerlach am Marienplatz angekommen und anschließend vor dem Neuen Rathaus aufgestellt worden. Rund vier Tonnen bringt der Baum auf die Waage. Für die Gemeinde im Landkreis München ist es ein besonderer Tag: Sie hatte sich bereits vor rund 15 Jahren darum beworben, einmal den Christbaum für den Münchner Marienplatz stellen zu dürfen.
So lief der Transport in den frühen Morgenstunden
Besonders glücklich ist an diesem Tag der Erste Bürgermeister von Sauerlach, Michael Hohenleitner. Er hat die etwa 45 Jahre alte Tanne am Montag persönlich gefällt. Dafür ließ er sich eigens seine Schnittschutzkleidung anziehen und griff selbst zur Säge. „Wir von der Gemeinde Sauerlach sind sehr, sehr stolz, dass wir heute unseren Baum nach München bringen dürfen“, sagte Hohenleitner am Dienstagmorgen am Marienplatz in einem Videobeitrag.
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Der Transport verlief nach Angaben des Bürgermeisters reibungslos. Bereits um 4.37 Uhr war der Schwertransport in Sauerlach gestartet, begleitet von der Polizei. Um 5.24 Uhr erreichte der Tieflader schließlich den Marienplatz. Dort wartete bereits ein Kran, der die Tanne an ihren Platz vor dem Rathaus hob.
Geschmückt wird der Baum in den kommenden Tagen. Erstmals erleuchtet wird die Tanne dann festlich am 20. November um 17 Uhr, wenn auch der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz startet.
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Große Pläne: Das soll mit dem Baum nach Weihnachten passieren
Ein paar Tage nach dem Dreikönigstag (6. Januar) soll der Baum dann wieder abgebaut werden. Doch was passiert mit dem Baum, wenn seine Zeit auf dem Marienplatz vorbei ist?
Auch darüber hat sich die Gemeinde bereits Gedanken gemacht. Die Sauerlacher können sich vorstellen, der Tanne ein drittes Leben zu schenken. Dafür könnte das Holz nach dem Abbau in Bohlen oder Bretter geschnitten und anschließend zu Parkbänken verarbeitet werden. Vielleicht findet sich dafür auch ein Schreiner aus der Gemeinde. Eine andere Option ist ebenfalls tief im Brauchtum verankert: Traditionell können Christbäume laut Stadt auch zu Maibäumen weiterverarbeitet werden.
Für Sauerlach ist die Christbaumspende eine besondere Gelegenheit, sich in der Landeshauptstadt zu präsentieren. Erstmals kommt der Münchner Christbaum aus einer Gemeinde im Landkreis München. Während der Adventszeit wird Sauerlach zudem mit einem eigenen Stand im Rathaus vertreten sein.