Filmstart am Donnerstag
Fatih Akins‘ Liebeserklärung an Hamburg
03.11.2026 – 05:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Fatih Akin bringt am Donnerstag „Geister“ ins Kino. Der Film erzählt in Hamburg eine Liebesgeschichte, in der Leben und Tod miteinander verschränkt sind.
Fatih Akin bringt am Donnerstag (5. November) seinen neuen Film „Geister“ ins Kino. Im Zentrum steht eine Liebesgeschichte, die Leben und Tod miteinander verschränkt und in Hamburg spielt, wie er dem „Hamburger Abendblatt“ sagte.
Die Handlung folgt zwei jungen Figuren, Faris (Eren M. Güvercin) und Farasha (Mariam Dawoud). Akin sagte über Dawoud, die in „Geister“ erstmals vor der Kamera stand: „Sie war sofort da. Mariam hat eine unglaubliche Präsenz.“ In der Geschichte könne Farasha ihrem verstorbenen Liebsten 40 Tage lang im Traum begegnen; Akin erklärte, Trauer und Verlust könnten in Erzählungen einfließen und Rituale seien dabei wichtig: „Der Mensch braucht Rituale. Sie sind eine Art Leitplanke.“
Akin setzt Hamburg romantischer in Szene als früher
Hamburg setze Akin bewusst romantischer in Szene als in früheren Filmen, wie er in dem Interview sagte. Eine besondere Bedeutung habe dabei der Heinrich-Hertz-Turm, den Akin als „dritte Hauptrolle“ neben den beiden Hauptfiguren bezeichnete.
Für die jugendliche Perspektive habe er Mangas gelesen, sagte Akin, und dieser Einfluss habe sich auch in der Bildsprache niedergeschlagen. Neben der Kinofassung solle „Geister“ außerdem als Graphic Novel beim Hamburger Carlsen Verlag erscheinen.