DFB-Pokal-Achtelfinale
Hertha BSC kämpft sich in die nächste Runde
29.10.2026 – 03:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Hertha BSC hat das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Beim Regionalligisten Jeddeloh II gewann der Zweitliga-Spitzenreiter mit 2:0, tat sich aber schwer.
Hertha BSC hat das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der Zweitliga-Spitzenreiter gewann beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II in Oldenburg mit 2:0, tat sich dabei aber lange Zeit schwer.
Vor 10.000 Zuschauern war es zunächst der Außenseiter aus dem niedersächsischen Ammerland, der die gefährlicheren Aktionen hatte. Kamer Krasniqi vergab in der 17. Minute die beste Gelegenheit für die Gastgeber. Hertha fand nur langsam ins Spiel: Mads Petersen traf in der 26. Minute den Außenpfosten, einen Kopfball von Linus Gechter klärte die Jeddeloh-Defensive kurz vor der Torlinie. Farid Alfa-Ruprecht scheiterte in der 43. Minute frei stehend am Pfosten, Sebastian Grönning vergab den Nachschuss aus bester Position.
Hertha-Kapitän Josip Brekalo übernimmt das Kommando
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb Jeddeloh gefährlich: Moritz Brinkmann hätte in der 49. Minute aus kurzer Distanz treffen müssen.
Dann übernahm Hertha-Kapitän Josip Brekalo das Kommando. Der Kroate verwandelte in der 57. Minute ein Zuspiel von Alfa-Ruprecht zur Führung. Sechs Minuten später machte Julian Eitschberger mit dem 2:0 alles klar.
Achtelfinale im DFB-Pokal wird Anfang Dezember ausgetragen
Für Jeddeloh II endete damit eine bemerkenswerte Pokalsaison. Der Club aus dem 1.300-Einwohner-Ort Jeddeloh hatte in der ersten Runde den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim mit 5:2 aus dem Wettbewerb geworfen. Allein durch den erstmaligen Einzug in die zweite Runde kassierte der Regionalligist insgesamt rund 685.000 Euro an Prämien. Jeddeloh-Trainer Burak Bahar hatte zwischen 2022 und 2024 die U17 von Hertha BSC betreut.
Das Achtelfinale des DFB-Pokals wird am 1. und 2. Dezember ausgetragen. Hertha darf damit weiter auf das Finale im heimischen Olympiastadion hoffen.