Uli Hoeneß
„Das BSW ist für mich sowieso ein Aprilscherz“
24.10.2026 – 09:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Für seine klaren Worte ist Uli Hoeneß hinlänglich bekannt. Nun hat er sich in einem Interview vor allem politisch klar geäußert.
Uli Hoeneß hat sich in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ klar gegen eine politische Verantwortung sowohl der AfD als auch der Linken ausgesprochen. Das würde nichts besser machen oder besser werden, erklärte der Ehrenpräsident des FC Bayern.
Hoeneß sagte der Zeitung: „Rechts ist die AfD, links Die Linke. Beide sind nicht in der Lage, ein Land zu führen. Sie wissen alles besser – und dass sie es wirklich besser machen, glaubt doch kein Mensch: Raus aus der Nato, raus aus der EU, kein Euro mehr – diese Forderungen der AfD zeigen, dass die keine Ahnung von der Wirtschaft und der Welt haben. Und das BSW ist für mich sowieso ein Aprilscherz. Die müssten eigentlich heißen: Vereinigung der Freunde Russlands.“
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Das treibe ihn genau wie die Kriege, der US-Präsident, Russlands Aggressionen und Entwicklungen in der Gesellschaft um. Das mache Hoeneß arge Sorgen. In einem früheren Interview hatte Uli Hoeneß schon gesagt, dass er sich bei einer Regierungsverantwortung der AfD vorstellen könne, das Land zu verlassen. Das untermauerte er nun erneut – allerdings wolle er nicht kampflos aufgeben.
Uli Hoeneß: „Meinung nie hinterm Berg halten“
„Wir haben seit vielen Jahren eine Wohnung in der Schweiz. Es müsste aber schon viel passieren, dass ich meine Heimat am Tegernsee verlasse. Und bevor es soweit kommt, werde ich mit meiner Meinung nie hinterm Berg halten“, sagte Hoeneß.
„Ich bin fest entschlossen, die eben genannten Probleme immer wieder anzuprangern. Selbst wenn ich mir im übertragenen Sinne eine blutige Nase holen sollte. Ich möchte helfen, die Augen zu öffnen, dass diese Leute nie an die Regierung kommen.“