Ex-Weltmeisterin Expertin im deutschen TV
„Dort wird richtig herumgeschrien“ – Wierer zieht Vergleich
23.10.2026 – 17:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Dorothea Wierer übernimmt bei der ARD den Platz von Erik Lesser als Expertin. Die ehemalige Weltklasse-Biathletin möchte vor der Kamera ihren eigenen Weg gehen.
Die „ARD“ hat mit der ehemaligen Biathletin Dorothea Wierer eine neue Expertin dazugewonnen. Im Podcast „Extrarunde“ erklärte die zweimalige Weltmeisterin ihren Aufgabenbereich im Fernsehen: „Die Mischung macht es aus. Ich versuche, mit vielen Athleten, Trainern, Wachsmännern, Technikern usw. zu sprechen“, sagte sie. Außerdem mache die Italienerin die „Streckenbesichtigung und schaue, wie die Schneeverhältnisse sind.“
Wierer ist sich dabei bewusst, dass sie „noch lernen müsse“ bei der Moderation. „Ich war 17 Jahre lang im Weltcup, da weiß ich viel. Aber es ist nicht so einfach, im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden“. Gleichzeitig steht für die 36-jährige Authentizität weit vorn: „Ich bin ich und versuche, es auf meine Weise zu machen.“
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Vor ihrem Engagement beim „Ersten“ war die Südtirolerin bereits im italienischen Fernsehen tätig. Im Gespräch mit „web.de“ zog Wierer Vergleiche zwischen der Berichterstattung in den beiden Ländern: In Italien werde „richtig herumgeschrien, während es bei den Deutschen deutlich professioneller zugeht – auch in der Technik.“ Sie zeigte sich begeistert von den Ausmaßen einer Fernsehübertragung im deutschen Fernsehen: „Es ist Wahnsinn, was da alles dahintersteckt. Davon können wir in Italien nur träumen.“
Wierer hatte nach den Olympischen Spielen 2026 ihre Karriere beendete, ein Schritt, auf den sie sich „schon sehr lange eingestellt“ hatte, wie sie bei „web.de“ verriet. „Man kommt irgendwann an einen Punkt, an dem man sagt: ‚Jetzt reicht es.'“ Seit dem Ende der aktiven Karriere fühle sich Wierer „mental freier“. Sie blicke gerne auf die Zeit „mit dem Team und all den Erfolgen“ zurück. Aber es sei auch schön, spät ins Bett gehen zu können oder schwere Beine zu haben, ohne am nächsten Tag „Topleistungen bringen zu müssen.“