Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Verkehrskontrolle: Diese Polizei-Maßnahmen dürfen Sie verweigern

Oktober 22, 2026

Schaltsekunde für Uhren vor dem Aus – neue Regeln ab Mai 2027

Oktober 22, 2026

Ungeklärter Babymord in Potsdam: Polizei nimmt Speichelproben

Oktober 22, 2026

Länder fordern Tempo bei Stromsteuer und Spritpreisdeckel

Oktober 22, 2026

Luis Díaz fehlt Münchnern wohl wochenlang

Oktober 22, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Krankenkassen rechnen mit 20 Milliarden Euro Schaden
Wirtschaft

Krankenkassen rechnen mit 20 Milliarden Euro Schaden

MitarbeiterBy MitarbeiterOktober 22, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Kampf gegen Betrug

Krankenkassen vermuten über 20 Milliarden Euro Schaden

Aktualisiert am 22.10.2026 – 15:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Gesundheitskarte: Die Krankenkassen wollen stärker gegen Betrug vorgehen. (Quelle: IMAGO / Wolfilser)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Falsche Abrechnungen kosten die Krankenkassen große Summen. Nun ergreifen die Kassen die Initiative.

Deutschlands Krankenkassen wollen mit einem eigenen Vorstoß den Kampf gegen Betrug im deutschen Gesundheitswesen verstärken. „Wir wollen wissen, wie hoch genau die Schäden in Deutschland durch Fehlverhalten sind“, sagte Martin Krasney, Vorstand des GKV-Spitzenverbands, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bereits seit Jahren debattieren Politik und Kassen über die Notwendigkeit einer umfassenden Studie zu Falschabrechnungen, ohne dass eine solche Erhebung in Auftrag gegeben worden wäre. „Deshalb hat der GKV-Spitzenverband die Initiative ergriffen und nunmehr alleine eine Dunkelfeldstudie beauftragt“, teilte Krasney mit. Zuerst hatte die ARD-Sendung „Report Mainz“ darüber berichtet. Die Länderjustizministerinnen und -minister sowie Vertreter der Kriminalpolizei hatten den Bund schon vor Jahren zu einer solchen Erhebung aufgefordert.

Krasney sagte, internationale Studien bezifferten das Dunkelfeld auf fünf bis zehn Prozent der Leistungsausgaben im jeweiligen Gesundheitswesen. „In Deutschland wäre die Schadenshöhe damit im zweistelligen Milliardenbereich.“

Studien legen hohe Schadenssummen nahe

Bei seiner Einschätzung zu den möglichen Milliardenschäden beruft sich der Kassenverband unter anderem auf ein britisches Forscherteam, das seit 1988 fortlaufend weltweit Daten zu den Betrugskosten analysiert. Würde man dort errechnete Schadenssummen auf Deutschland übertragen, ergäben sich bei Krankenkassenausgaben von mehr als 350 Milliarden Euro pro Jahr Kosten von über 20 Milliarden Euro, so der Verband.

Die eigene Studie startete laut Kassenverband Anfang Oktober und soll voraussichtlich im April 2029 umfassende Ergebnisse zum Ausmaß der Wirtschaftskriminalität im Gesundheitswesen liefern. Auch Maßnahmen dagegen sollen empfohlen werden. Bislang würden Daten dazu weder in der offiziellen Kriminalstatistik noch in den Zahlen der GKV erfasst. Geleitet wird die Studie den Angaben zufolge von den Juristen Kai Bussmann (Universität Halle-Wittenberg) und Ralf Kölbel (München).

Hell- und Dunkelfeld

Krasney sagte: „Seit über 20 Jahren bekämpfen die Fehlverhaltensstellen der Kranken- und Pflegekassen den Abrechnungsbetrug und alle weiteren Formen von Fehlverhalten.“ Denn veruntreute Beitragsgelder würden für die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen fehlen. Nach regelmäßig veröffentlichten Ergebnissen dieser Stellen werden jährlich Schäden in dreistelliger Millionenhöhe nachgewiesen.

Die Kassen hatten wiederholt auf „eine deutlich höhere Schadensdunkelziffer“ hingewiesen. Bekannt sei nur das Hellfeld – je mehr kontrolliert werde, desto mehr Fälle würden auch aufgedeckt. Die Kassen wollen nach eigenen Angaben auch Künstliche Intelligenz und andere technische Möglichkeiten verstärkt nutzen dürfen, um kriminellen Handlungen besser begegnen zu können.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Wirtschaft

Sparkassen-Kunden bekommen womöglich zu wenig Rente

Oktober 22, 2026
Wirtschaft

Versicherer lockt mit Zinsen für langen Zeitraum

Oktober 22, 2026
Wirtschaft

Pionier-Batteriehersteller ist insolvent – 400 Jobs in Gefahr

Oktober 22, 2026
Wirtschaft

Sind E-Zigaretten bis Jahresende steuerfrei?

Oktober 22, 2026
Wirtschaft

Milliardärsfamilie steigt beim FC Bayern ein

Oktober 22, 2026
Wirtschaft

Diese Baujahrgänge bergen Risiken – dazu raten Experten

Oktober 22, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Schaltsekunde für Uhren vor dem Aus – neue Regeln ab Mai 2027

Oktober 22, 2026

Ungeklärter Babymord in Potsdam: Polizei nimmt Speichelproben

Oktober 22, 2026

Länder fordern Tempo bei Stromsteuer und Spritpreisdeckel

Oktober 22, 2026

Luis Díaz fehlt Münchnern wohl wochenlang

Oktober 22, 2026

Sparkassen-Kunden bekommen womöglich zu wenig Rente

Oktober 22, 2026
Neueste Beiträge

Schlagerstar lehnt Anfragen aus Russland ab

Oktober 22, 2026

Alpenverein empört – „Berge sind kein Abfalleimer“

Oktober 22, 2026

Woran Sie die Infektion erkennen

Oktober 22, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.