Schienenersatzverkehr ab Düsseldorf
Bahn sperrt Strecke im Rheinland für vier Wochen
21.10.2026 – 13:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Bahn sperrt die Strecke zwischen Düsseldorf und Solingen für wichtige Bauarbeiten. Auf den Linien RE47 und S1 gilt Ersatzverkehr, die Fahrzeiten steigen.
Vom 30. Oktober bis zum 27. November kommt es auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Solingen zu Einschränkungen für Pendler. Die Deutsche Bahn (DB) hat eine Sperrung angekündigt, um Kabelarbeiten für ein neues elektronisches Stellwerk sowie Vorarbeiten für den Streckenausbau durchzuführen. Betroffen sind die Linien RE47 und S1.
Im Mittelpunkt der Arbeiten steht der Bau eines neuen elektronischen Stellwerks zwischen Ratingen, Düsseldorf, Hilden und Immigrath. Die Fachleute erneuern und verlegen auf einer Gesamtlänge von rund zehn Kilometern Kabeltrassen und Kabelkanäle. Insgesamt werden rund 100 Kilometer neue Kabel gezogen. Parallel dazu führt die DB auf Düsseldorfer Stadtgebiet Baugrunderkundungen und Vermessungsarbeiten für den geplanten RRX-Ausbau durch.
Sperrung zwischen Düsseldorf und Solingen: RE47 und S1 betroffen
Nach der Inbetriebnahme des neuen Stellwerks sollen Züge auf rund 40 Kilometern Gleis digital gesteuert werden. Die neue Technik soll den S-Bahn- und Regionalverkehr im Rheinland bis nach Solingen zuverlässiger machen.
Für Fahrgäste der Linie RE47 verkehren Schnellbusse zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Solingen Hauptbahnhof ohne Zwischenhalte. Die Fahrt dauert etwas mehr als 30 Minuten. Reisende der S1 steigen auf Busse im Schienenersatzverkehr um, die alle Halte bedienen. Zwischen Düsseldorf und Solingen sind sie etwas mehr als 60 Minuten unterwegs. Nachts fahren zusätzlich Schnellbusse mit Halt in Hilden, die rund 45 Minuten benötigen.
Nach aktuellem Stand setzt die DB die Arbeiten vom 4. bis zum 11. Dezember fort. In dieser Zeit sind Kabeltiefbauarbeiten auf der S-Bahn-Strecke zwischen Düsseldorf und Solingen geplant. Dabei sollen unter anderem neue Kabelkanäle hergestellt und Kabel verlegt werden. Über die konkreten Auswirkungen auf einzelne Linien und Fahrpläne will die DB rechtzeitig informieren.