Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Tiergartentunnel dicht – Kanzler Merz kommt zu spät

Oktober 7, 2026

Merz will Reformpaket bis zum Frühjahr umsetzen

Oktober 7, 2026

Stefan Effenberg kritisiert Cristiano Ronaldo: „Er kapiert es nicht“

Oktober 7, 2026

Thüringer Porzellanmanufaktur Kahla gibt nach 182 Jahren auf

Oktober 7, 2026

Laura Wontorra ist schwanger Kollege Riccardo Basile

Oktober 7, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Studie findet erhöhtes Risiko im Alter
Gesundheit

Studie findet erhöhtes Risiko im Alter

MitarbeiterBy MitarbeiterOktober 7, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Studie liefert Hinweise

ADHS und Demenz – hängt beides zusammen?


07.10.2026 – 17:08 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Frühe Anzeichen einer Demenz können ADHS-Symptomen ähneln. Hinter der Verbindung könnte jedoch noch mehr stecken als eine bloße Verwechslung. (Quelle: fizkes/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Eine neue Untersuchung legt nahe: Erwachsene mit ADHS haben womöglich ein höheres Risiko für geistigen Abbau im Alter. Die Erklärung könnte in den Genen liegen.

ADHS betrifft nicht nur Kinder, sondern wird auch bei Erwachsenen immer häufiger diagnostiziert. Bei ihnen zeigt sich die Störung allerdings oft weniger auffällig als bei Kindern. Typisch sind unter anderem Probleme mit Organisation, Konzentration und Terminen sowie impulsives Handeln. Die Hyperaktivität hingegen ist nicht unbedingt von außen zu beobachten, sondern äußert sich eher als innere Unruhe.

Für die Betroffenen kann ADHS dennoch eine enorme Belastung sein, erst recht ohne professionelle Unterstützung. Zudem tritt die Störung häufig gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen auf, etwa mit Suchterkrankungen, Depressionen oder Angststörungen. Nun deutet eine Studie darauf hin, dass die Folgen möglicherweise noch weiter reichen: Erwachsene mit ADHS könnten im späteren Leben häufiger leichte kognitive Beeinträchtigungen oder eine Demenz entwickeln.

Hinweise auf den Zusammenhang gab es schon

Frühere Untersuchungen aus mehreren Ländern hatten bereits einen Zusammenhang zwischen ADHS und einem erhöhten Risiko für geistigen Abbau im Alter gefunden. Eine Schwäche dieser Studien war allerdings, dass sie sich meist auf Diagnosen aus Krankenakten stützten. Das kann die Ergebnisse verzerren: Menschen mit ADHS haben in vielen Fällen mehr Kontakt zum Gesundheitssystem als Nichtbetroffene – dadurch werden bei ihnen möglicherweise auch Gedächtnisprobleme oder eine Demenz früher oder häufiger erkannt.

Außerdem treten bei ADHS oft andere körperliche oder psychische Erkrankungen auf, die ihrerseits das Risiko für geistigen Abbau erhöhen könnten. Dadurch lässt sich schwer beurteilen, welchen Anteil ADHS selbst an dem Zusammenhang hat.

In der aktuellen Untersuchung wollten die Forscher solche Verzerrungen möglichst vermeiden. Deshalb betrachteten sie nicht nur die Diagnosen in den Krankenakten, sondern zusätzlich die genetische Veranlagung der Teilnehmer für ADHS. Darüber hinaus rechneten sie andere Einflussfaktoren wie Begleiterkrankungen, Bildung oder die Nutzung des Gesundheitssystems statistisch heraus.

Daten von rund 187.000 Menschen analysiert

Konkret nahm das Team Daten von 187.341 Teilnehmern des US-Forschungsprogramms „All of Us“ in den Blick. Alle waren beim Studieneintritt mindestens 50 Jahre alt, das Durchschnittsalter lag bei gut 56 Jahren. 3.026 Teilnehmer hatten eine dokumentierte ADHS-Diagnose. Im Mittel ließen sich ihre Gesundheitsdaten über rund zehn Jahre verfolgen.

Die Forscher suchten in dem Datensatz zum einen nach Demenzdiagnosen und zum anderen nach sogenannten leichten kognitiven Störungen. Damit sind merkliche Probleme etwa mit Gedächtnis oder Denkprozessen gemeint, die noch nicht das Ausmaß einer Demenz erreichen.

Während der Beobachtungszeit zeichnete sich ein deutlicher Unterschied zwischen Teilnehmern mit und ohne ADHS ab: 6,7 Prozent der von ADHS Betroffenen entwickelten eine leichte kognitive Beeinträchtigung oder Demenz. Unter denjenigen ohne ADHS waren es nur 3,4 Prozent.

Auch nachdem die Forscher Unterschiede wie Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen berücksichtigt hatten, blieb der Zusammenhang deutlich: Bei Personen mit ADHS trat im Studienverlauf häufiger eine leichte kognitive Beeinträchtigung oder Demenz auf. Je mehr mögliche Einflussfaktoren die Forscher einrechneten, desto kleiner wurde der Unterschied – ganz verschwand er aber nicht.

Welche Rolle spielen die Gene?

Die Wissenschaftler untersuchten auch, ob sich der Zusammenhang in den Genen widerspiegelt. Dafür berechneten sie für jeden Teilnehmer, wie stark seine genetische Ausstattung mit ADHS in Verbindung steht. Das Ergebnis: Menschen mit einer besonders hohen genetischen Veranlagung für ADHS hatten ein um 35 Prozent höheres Risiko für spätere kognitive Beeinträchtigungen als Teilnehmer mit einer besonders niedrigen genetischen Veranlagung.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Gesundheit

Alkohol steigert womöglich das Arthrose-Risiko – neue Studie

Oktober 7, 2026
Gesundheit

Studie findet geringeres Risiko für Grünen Star

Oktober 7, 2026
Gesundheit

Diese Krebsarten nehmen bei jüngeren Menschen zu

Oktober 7, 2026
Gesundheit

Erkältung, Corona, Grippe – welche Erreger kommen als nächstes?

Oktober 7, 2026
Gesundheit

Wann Hausmittel reichen und wann nicht

Oktober 7, 2026
Gesundheit

Das passiert, wenn man sich nicht mehr die Zähne putzt

Oktober 7, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Merz will Reformpaket bis zum Frühjahr umsetzen

Oktober 7, 2026

Stefan Effenberg kritisiert Cristiano Ronaldo: „Er kapiert es nicht“

Oktober 7, 2026

Thüringer Porzellanmanufaktur Kahla gibt nach 182 Jahren auf

Oktober 7, 2026

Laura Wontorra ist schwanger Kollege Riccardo Basile

Oktober 7, 2026

Stromausfall trifft Westerland – Lebensmittel verderben

Oktober 7, 2026
Neueste Beiträge

Können Sie diese Grundschulaufgabe lösen?

Oktober 7, 2026

Jaguar meldet sich zurück und verdoppelt Preise

Oktober 7, 2026

Kölner Moderatorin Laura Wontorra ist schwanger

Oktober 7, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.