Niedrigwasser in Köln
Rheinpegel: Historischer Tiefstand am Wochenende erwartet
25.09.2026 – 13:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Rhein verliert in Köln stündlich Zentimeter und nähert sich dem bisherigen Jahrestief. Die Prognosen zeigen: Der Pegel könnte schon am Sonntag neue Negativwerte erreichen.
Der Rheinpegel in Köln fällt weiter – und dürfte am Wochenende sogar unter den bisherigen Rekordtiefstand dieses Jahres rutschen. Nach den aktuellen Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes werden am Pegel Köln bis Sonntagabend nur noch 42 Zentimeter erwartet. Damit läge der Wasserstand drei Zentimeter unter dem bisherigen Tiefstand von 45 Zentimetern vom 16. August 2026.
Am Freitagmorgen um 5 Uhr wurden am Pegel Köln noch 51 Zentimeter gemessen. Schon für den weiteren Tagesverlauf zeigt die Vorhersage nach unten: Um 9 Uhr werden 50 Zentimeter erwartet, ab 11 Uhr 49 Zentimeter. Am frühen Abend soll der Pegel auf 48 Zentimeter und bis 23 Uhr schließlich auf 47 Zentimeter sinken.
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Auch am Samstag setzt sich der Rückgang fort. Für die Nacht werden zunächst 47 Zentimeter erwartet, am frühen Morgen 46 Zentimeter. Ab dem Vormittag weist ELWIS in seiner Abschätzung 45 Zentimeter aus – damit wäre der bisherige Tiefstand vom 16. August erreicht.
Niedrigwasser in Köln: Pegel könnte Rekordtief knacken
Im weiteren Verlauf des Samstags soll der Rhein diese Marke dann unterschreiten. Am Abend werden nur noch 44 Zentimeter erwartet.
Noch niedriger könnte der Pegel am Sonntag fallen. In der Nacht liegt die Abschätzung zunächst weiter bei 44 Zentimetern, ab dem Morgen bei 43 Zentimetern. Am späten Nachmittag sollen schließlich nur noch 42 Zentimeter erreicht werden. Auf diesem Niveau bleibt der Rhein nach den derzeit vorliegenden ELWIS-Daten auch bis in die Sonntagnacht.
Niedrigwasser in Köln: Reederei Köln-Düsseldorfer meldet Probleme
Ein niedriger Pegel ist dabei weit mehr als nur eine Zahl. Für die Schifffahrt bedeutet weniger Wasser auch weniger Ladung: Frachtschiffe können bei geringerer Wassertiefe nicht so tief im Rhein liegen und müssen deshalb teilweise mit reduzierter Fracht fahren.
Auch touristische Verbindungen waren zuletzt betroffen. Aktuell weist die Reederei auf ihrer Seite auf mögliche Verspätungen aufgrund des Niedrigwassers hin. Zudem seien einzelne Landbrücken am Rhein seien aufgrund des flachen Rheinpegels sehr steil, was zu Problemen beim Ein- und Ausstieg führen könne.
Die Fähre Weiß-Zündorf hat wegen des Niedrigwassers am Freitag außerdem erneut ihren Betrieb eingestellt. Eine entsprechende Information teilten die Betreiber über Instagram.