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Home » Themen der Berlin-Wahl: Wohnen, Verkehr, Sicherheit, Müll
Politik

Themen der Berlin-Wahl: Wohnen, Verkehr, Sicherheit, Müll

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 18, 2026
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Wohnen, Verkehr, Sicherheit, Müll

Berlin-Wahl 2026: Die Themen und Positionen der Parteien


18.09.2026 – 15:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die Spitzenkandidaten der Parteien für die Berlin-Wahl am 20. September. Von links nach rechts: Werner Graf (Grüne), Elif Eralp (Linke), Stefan Evers (CDU), Steffen Krach (SPD), Kristin Brinker (AfD) und Michael Lüders (BSW). (Archivbild) (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-bilder)

Wochenlang haben die Parteien über verschiedene Themen diskutiert und ihre Positionen klargemacht. Das sind die wichtigsten Bereiche.

Der Wahlkampf in Berlin neigt sich dem Ende entgegen. Am Sonntag ist Wahltag. Bis 18 Uhr dürfen dann 2,5 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimmen abgeben.

Dabei waren im Wahlkampf einige Themen besonders präsent. t-online gibt einen Überblick über die wichtigsten Themenkomplexe und welche Vorschläge die einzelnen Parteien dazu haben. Dabei werden die Ansichten der Parteien vorgestellt, die eine realistische Chance auf den Einzug das Abgeordnetenhaus haben.

  • Berlin-Wahl 2026: Diese Spitzenkandidaten gehen ins Rennen
  • Umfrage zur Berlin-Wahl: Zieht die CDU doch noch an der Linkspartei vorbei?

Mieten und Wohnungsmangel als größtes Problem – Wer ist für Vergesellschaftung?

Fast alle Parteien haben den Wohnungsmangel und überhöhte Mieten in den Mittelpunkt gestellt. Großer Streitpunkt ist dabei eine mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne, für die die Berliner bei einem Volksentscheid gestimmt haben. Die Linke hat das Vorgehen zu einer Koalitionsbedingung gemacht, die Grünen fordern dies ebenfalls. Auch das BSW will den Volksentscheid umsetzen. Alle anderen Parteien lehnen dies ab.

WohnenVergrößern des Bildes
Ein neu gebautes Wohnhaus in der Trierer Straße in Berlin-Weißensee: wohnne ist ein wichtges Thema. (Quelle: Soeren Stache/dpa/dpa-bilder)

Darüber hinaus fordert die Linke ein öffentliches Bauprogramm, eine Behörde gegen illegale Mieten und die Enteignung großer Immobilienkonzerne. Und die SPD will eine „Mietenpolizei“ losschicken, um Mietwucher zu ahnden. Die CDU setzt stattdessen auf mehr und schnelleren Wohnungsbau und einen starken Mieterschutz. Derweil werben die Grünen dafür, leerstehende Büroflächen zu Wohnraum umzuwandeln. Die AfD will, dass Einheimische mit langjährigem Lebensmittelpunkt in Berlin vorrangig geförderten Wohnraum bekommen. Das BSW will Zweckentfremdung begrenzen.

Viel diskutiert ist auch eine Randbebauung des ehemaligen Flughafens Tempelhofer Feld. CDU und FDP werben für den dortigen Bau, auch die AfD stimmt dem unter Vorbehalt zu. Alle anderen Parteien wollen die Freizeitfläche in ihrer jetzigen Form behalten.

Verkehr in der Hauptstadt wird diskutiert

Gestritten wurde auch über mehr Tempo-30-Straßen und zusätzliche Radwege sowie über die Sicherheit auf den Straßen und im Nahverkehr. Dabei setzen sich SPD, Grüne und Linke für mehr und sicherere Radwege ein, sie sind zudem gegen den Ausbau der Autobahn A100.

CDU, BSW und AfD werben dagegen für einen Weiterbau und setzen weiterhin auf Autoverkehr in der Stadt. Die anderen Parteien wollen diesen reduzieren, insbesondere Grüne und Linke wollen mehr verkehrsberuhigte Bereiche in den Kiezen. Die Parteien links der Mitte wollen zudem das Anwohnerparken teurer machen.

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