„Macht euch keine Sorgen um mich“
Billy Joel gibt nach Gehirnoperation Entwarnung
10.09.2026 – 13:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit vergangenem Jahr ist bekannt, dass Billy Joel an einer Hirnerkrankung leidet. Nun hat der Sänger erstmals über einen Eingriff gesprochen – und zieht Bilanz.
Im Jahr 2025 sagte Billy Joel alle geplanten Konzerte ab. Der Grund: Er ist am sogenannten Normaldruckhydrozephalus oder Altershirndruck erkrankt, was zur Folge hat, dass sich Flüssigkeit im Gehirn ansammelt. Nun hat der 77-Jährige gegenüber dem Radiosender „SiriusXM“ erstmals über einen operativen Eingriff gesprochen.
Ein Arzt empfahl ihm, einen Shunt im Gehirn zu legen, um Flüssigkeit abzuleiten. Das wollte der Musiker zunächst nicht machen, las sich aber ein und entschied sich dann doch zu dem Eingriff.
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Ausschlaggebend für seine Entscheidung war laut eigener Aussage die Sorge um seinen Geisteszustand: „Ich will nicht den Verstand verlieren. Es ist schwer zu sagen, was das Alter ist und was eine Krankheit. Also habe ich zugestimmt, den Shunt zu legen“, sagte der „Piano Man“-Sänger.
Zuvor hatte Joel beschrieben, wie sich die Erkrankung anfühlte: „Meine Balance war nicht gut, ich hatte das Gefühl, auf einem Boot zu sein.“ Nach dem Eingriff habe sich das geändert. „Mein Gedächtnis wurde besser, meine Balance wurde ein bisschen besser, meine Funktionsfähigkeit wurde besser“, sagte der Musiker.
Gleichzeitig wies Joel darauf hin, dass sein Beruf die Genesung nicht erleichtere: „Mein Job, bei dem ich Rock-and-Roll-Musik sehr laut spiele, gibt mir so etwas wie eine Gehirnerschütterung jedes Mal, wenn ich ein Konzert spiele.“ Seine Ärzte hätten ihm geraten, sich nicht zu viel Stress auszusetzen.
An seine Fans richtete Joel abschließend beruhigende Worte: „Ich bin okay. Ich will, dass Leute wissen: Macht euch keine Sorgen um mich. Ich gehe nirgendwohin. Ich bin immer noch hier.“