Mitarbeitern bereits gekündigt
BayWa vor dem Aus: Filialen in Nürnberg und Fürth betroffen
28.08.2026 – 15:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Für einen Teil der insolventen Baumärkte gibt es neue Betreiber. Die Nürnberger und Fürther BayWa-Märkte gehören bislang nicht dazu – eine Schließung droht.
Die insolvente Baumarktkette Hellweg und ihr Tochterunternehmen BayWa Bau & Garten werden abgewickelt. Für 35 von mehr als 110 Filialen gibt es nach Unternehmensangaben voraussichtlich Käufer, für die übrigen Standorte laufen teilweise noch Gespräche.
Auch mehrere Märkte in Franken sind betroffen. Unter anderem für die BayWa-Filialen in Nürnberg und Fürth gibt es bislang keine Fortführungslösung. Die Standorte stehen damit auf der Liste der Märkte, für die noch kein Käufer gefunden wurde.
Märkten droht bis Ende November die Schließung
Der Betrieb läuft zunächst weiter. Den Beschäftigten wurde allerdings bereits vorsorglich gekündigt, weil derzeit nicht absehbar ist, für welche der verbliebenen Filialen noch eine Übernahmelösung gefunden werden kann. Wie viele Beschäftigte genau betroffen sind, ist unklar. Pro Filiale arbeiten im Schnitt 30 bis 35 Menschen.
Die Namen der bisherigen Kaufinteressenten wurden nicht genannt. Der Baumarktkonzern Obi kündigte aber am Freitag an, bis zu zwölf Hellweg- und BayWa-Märkte übernehmen zu wollen. Wer die übrigen Standorte übernimmt, ist offen. Sollte sich kein Investor finden, müssten die Märkte voraussichtlich bis Ende November schließen.