Schon 37.000 Tickets verkauft
Hype um Oberligisten vor „Spiel des Lebens“ gegen den BVB
26.08.2026 – 19:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Pokal-Duell mit dem BVB wird größte Spiel der Vereinsgeschichte – daraus macht Oberligist HEBC keinen Hehl. Die Vorfreude entwickelt sich mehr und mehr zu einem Hype.
Auf Instagram hat der HEBC einen Countdown gestartet: Wenige Tage sind es noch, bis der Hamburger Oberligist in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den haushohen Favoriten Borussia Dortmund trifft. Und die Vorfreude auf das Kräftemessen mit dem BVB am kommenden Dienstag (Anstoß: 20.45 Uhr) ist riesig.
Der Klub spricht selbst vom „größten Spiel der Vereinsgeschichte“. Mancherorts ist sogar vom „Spiel des Lebens“ zu lesen. Extra für das Pokal-Duell weicht der Oberligist ins Volksparkstadion, der Heimspielstätte des Hamburger SV, aus. Dort kann der kleine Hamburger Verein die Sicherheitsauflagen erfüllen. Außerdem können bedeutend mehr Fans dabei sein.
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Und bei den Zuschauern weckt die Partie offenbar tatsächlich großes Interesse. In der Woche vor dem Spiel waren bereits 37.000 Tickets verkauft. Für den Oberligisten aus dem Stadtteil Eimsbüttel ist das eine riesige Zahl. Normalerweise trägt der HEBC seine Heimspiele am Reinmüller-Sportplatz aus. Dort können schätzungsweise 2.500 Zuschauer dabei sein.
Besondere Aktion: Bezirksamt in Eimsbüttel leuchtet lila
Und in Hamburg weisen weitere Signale auf das anstehende Pokalspiel des HEBC gegen den Bundesligisten hin. Digitale Werbeplakate informieren über Termin und Ort der Partie. Seit Dienstagnacht leuchtet außerdem das Bezirksamt in Eimsbüttel an jedem Abend bis zum Spiel in der Vereinsfarbe lila. Zu sehen ist auch ein großes lilafarbenes Herz auf der Fassade.
Bezirksamtsleiter Christian Zierau sagte dazu auf Instagram: „Eimsbüttel und Hamburg freuen sich auf das DFB-Pokalspiel.“ Als Ex-Fußballer könne er sich „gut vorstellen, wie geil das sein muss, vor so großer Kulisse zu spielen gegen eine Mannschaft, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt“, so Zierau.
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Mit der Leuchtaktion wolle man den HEBC unterstützen und etwas „zur Spielidee beisteuern“, ergänzte er. „Die Daumen sind ganz dolle gedrückt.“ Den „Eimsbütteler Nachrichten“ sagte er: „Mit dieser Aktion wollen wir deutlich machen, dass ganz Eimsbüttel hinter dem HEBC steht.“