Moderatorin punktet mit Beitrag
Ruth Moschner: „Die AfD liebt Menschen wie mich!“
23.08.2026 – 10:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie positioniert sich regelmäßig gegen die AfD, nutzt ihre Reichweite und ihre Prominenz. Jetzt nimmt Ruth Moschner Teile des Wahlprogramms der Partei auseinander.
Ruth Moschner hat auf Instagram eine Bilderreihe geteilt, in der sie AfD-Positionen satirisch auf sich selbst bezieht. Auf jedem Foto teilte sie Vorhaben der Partei und endete jeweils mit dem Satz: „Die AfD liebt Menschen wie mich!“
Moschner begann ihren Beitrag mit den Worten: „Wenn du Menschen wie mich ärgern möchtest – wähl nicht die AfD!“ Schließlich ging sie auf das Thema Steuern ein, erklärte: „Die AfD möchte Steuern für Reiche senken! Kein Spitzensteuersatz, kein Soli …“ Dann schlussfolgerte die 50-Jährige: „Ich würde dadurch mindestens 20.000 Euro pro Jahr weniger Steuern zahlen.“ Daraufhin war schließlich zu lesen: „Die AfD liebt Menschen wie mich!“
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Daneben nannte sie weitere Felder, bei denen sie sich als Profiteurin darstellte. Etwa: „Die AfD würde die Grunderwerbsteuer abschaffen. Dann könnte ich Immobilien noch günstiger kaufen und ohne Mietpreisbremse so hoch vermieten, wie ich möchte!“ Auch energiepolitische Aussagen der AfD griff sie auf, unter anderem zu den Plänen, den Ausbau von Windkraft und Solaranlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt einzuschränken sowie zur beabsichtigten Rückkehr zur Atomkraft. Dazu schrieb sie: „Der Strompreis wird sich dadurch erheblich erhöhen! Ich bin bereits unabhängig von fossilen Brennstoffen. Die Preiserhöhung betrifft mich null.“
In gesellschaftspolitischen Punkten setzte Moschner die Argumentation fort. „Die AfD möchte die Schulpflicht lockern“, schrieb sie und ergänzte: „Ich bin gewollt kinderfrei – und freue mich, dass ich dann noch weniger Steuern für die Kinder anderer Leute zahlen muss.“ Beim Thema Altersvorsorge beschrieb sie die AfD als Partei, die private Vorsorge mit Aktien und ETFs bevorzuge. Als Selbstständige wäre das für sie ein „tolles Steuergeschenk“, schrieb Moschner. Und: „Denn die Kosten zahlt – IHR!“