Schicksal von 25-jährigem Angler
Polizei macht unheimlichen Fund in Fluss
19.08.2026 – 19:33 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Autowrack in der Peene weckt das Interesse der Wasserschutzpolizei. Was sie darin finden, hat für einen Vermisstenfall höchste Brisanz.
Im Fluss Peene bei Gützkow im Landkreis Vorpommern-Greifswald haben Beamte der Wasserschutzpolizei zuerst ein Autowrack und darin anschließend menschliche Knochen entdeckt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, werde geprüft, ob die Knochen zu einem Vermisstenfall aus dem Jahr 1994 passen.
Damals war ein 25 Jahre alter Angler spurlos verschwunden. Bereits im Jahr 2004 wurden im Bereich der Peene menschliche Überreste gefunden, dem „Nordkurier“ zufolge der Torso. Dieser konnte demnach zwölf Jahre später durch einen DNA-Abgleich zweifelsfrei dem vermissten 25-Jährigen zugeordnet werden. „Hinweise auf eine Straftat lagen zum damaligen Zeitpunkt nicht vor“, teilten die Ermittler mit. Inwieweit sich diese Einschätzung durch die jetzt gefundenen Knochen ändern könnte, wurde nicht mitgeteilt.
Wrack in Peene bereits mit Muscheln bewachsen
Das aus der Peene gezogene Wrack war laut einem NDR-Bericht völlig zerstört, mit Schlamm überzogen und mit Muscheln bewachsen. An dem Wagen sei ein Greifswalder Kennzeichen angebracht gewesen. Ein Bootsführer hatte das Auto im Fluss entdeckt und die Polizei alarmiert. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, lag der Pkw in drei bis vier Metern Tiefe. Betriebsstoffe seien bei der Bergung nicht ausgelaufen, hieß es.
Gützkow liegt 20 Kilometer südlich von Greifswald und hat knapp 3.000 Einwohner. Die Peene verläuft im Süden des Ortes.