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Home » Schwerer Vitamin-D-Mangel: Das sind die Symptome
Gesundheit

Schwerer Vitamin-D-Mangel: Das sind die Symptome

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 6, 2026
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Schwerer Vitamin-D-Mangel: Das sind die Symptome

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Schwerer Vitamin-D-Mangel – was sind die Symptome?


Aktualisiert am 06.08.2026 – 07:04 UhrLesedauer: 3 Min.

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Ein schwerer Vitamin-D-Mangel kann auf Dauer den Knochenstoffwechsel stören und zu Beschwerden führen. (Quelle: ljubaphoto/getty-images-bilder)

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Hinter einem schweren Vitamin-D-Mangel können unterschiedliche Ursachen stecken. Mit welchen Symptomen macht er sich bemerkbar?

Vitamin D spielt für unseren Körper eine wichtige Rolle – und dennoch gelingt es nicht allen Menschen, ihren Bedarf ausreichend zu decken. Kritisch kann es werden, wenn ein schwerer Vitamin-D-Mangel über längere Zeit vorliegt. Erfahren Sie hier, woran man einen starken Mangel erkennt und welche Symptome damit einhergehen können.

Warum ist Vitamin D wichtig?

Vitamin D übernimmt im Körper viele Aufgaben. Vor allem für den Knochenstoffwechsel ist es essenziell: Es hilft dabei, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen und in die Knochen einzubauen.

  • Mehr wissen: Alles Wichtige zu Vitamin D
  • Winterdepression: Warum Vitamin D nicht die Lösung ist

Der Körper kann Vitamin D selbst bilden, sofern ausreichend Sonnenlicht auf die Haut trifft. Das gelingt jedoch in ausreichendem Maße hauptsächlich in den helleren Monaten von April bis einschließlich September. Stellt der Körper dabei genug Vitamin D her, kann er genug speichern, um damit über die dunkleren Wintermonate zu kommen.

Gut zu wissen

Für eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung genügt es, sich zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal die Woche in der Sonne aufzuhalten. Dabei sollten 5 Prozent der Haut, also etwa Hände, Gesicht und Arme, unbedeckt und ohne Sonnenschutz sein. Die Dauer sollte der Hälfte der Zeit entsprechen, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Für Menschen mit Hauttyp 2 müssten bei einem UV-Index von 7 demnach etwa 12 Minuten genügen.

Ein Mangel an Vitamin D kann sich unter anderem einstellen, wenn

  • Menschen sich beruflich und in der Freizeit viel drinnen aufhalten,
  • der größte Teil der Haut draußen mit Kleidung bedeckt ist,
  • im Alter die Produktion von körpereigenem Vitamin D nachlässt,
  • Menschen eine dunklere Hautfarbe haben oder in nördlichen Regionen leben,
  • chronische Magen-Darm- oder Nierenerkrankungen bestehen.

Zwar enthalten auch manche Lebensmittel Vitamin D. Der Gehalt ist jedoch vergleichsweise gering, sodass sich mit ihnen nicht der komplette Tagesbedarf decken lässt. Schätzungen zufolge kann die Ernährung höchstens zu 10 bis 20 Prozent zur Bedarfsdeckung beitragen.

Wann liegt ein schwerer Vitamin-D-Mangel vor?

Liegt der Blutwert von 25-Hydroxyvitamin-D3 (Calcidiol) unter 30 Nanomol pro Liter (nmol/l) beziehungsweise unter 12 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml), ist davon auszugehen, dass eine mangelhafte Versorgung mit Vitamin D besteht.

  • Vitamin D und D3: Das ist der Unterschied

Derart niedrige Vitamin-D-Werte können auf Dauer das Risiko für Knochenerkrankungen wie Osteoporose, Osteomalazie und Rachitis erhöhen. Fachleute gehen davon aus, dass ein Vitamin-D-Mangel in Deutschland jedoch nur selten tatsächlich zu solchen Knochenerkrankungen führt.

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