Streit auf der Reeperbahn
„Albern“: Ermittlungen gegen Bert Wollersheim
06.08.2026 – 06:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Abend auf der Reeperbahn endet für Bert Wollersheim mit einer Anzeige. Nun laufen Ermittlungen gegen den 75-Jährigen. Für ihn nicht nachvollziehbar.
Am 8. Juli besuchte der frühere Rotlichtkönig Bert Wollersheim die Sommerparty von Dragqueen Olivia Jones auf der Hamburger Reeperbahn. Nach der Feier stritt Bert Wollersheim mit einem Fotografen über die Taxikosten. Mehrere Tage später kam es laut einem „Bild“-Bericht in einer Bar zum Wiedersehen – und zur Eskalation des Streites. Danach hat der Fotograf Heiko Weßling Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung gegen Wollersheim erstattet. Die Polizei bestätigte Ermittlungen.
Doch von vorn: Bert Wollersheim und seine Partnerin Natalie Strehlau, genannt Angel, waren am Abend der Sommerparty im nahegelegenen East Hotel untergebracht. Für die Hinfahrt zur Feier mit dem Taxi haben sie laut Wollersheim nicht einmal sechs Euro bezahlt. Für die Rückfahrt habe Heiko Weßling dem Paar dann ein Taxi gerufen. Wollersheim sagte: „Am Ende verlangte der Fahrer 25 Euro. Ich habe gehört, wie er dem Fahrer gesagt hatte, ich sei prominent, und dachte, vielleicht bekommt er jetzt noch zehn Euro ab.“

Weßling erklärte, er habe dem Taxifahrer lediglich gesagt, Wollersheim sei ein prominenter Kunde, und ihn gebeten, sich Mühe zu geben. Und: „Was ich nicht wusste, war, dass er im East Hotel untergebracht ist und es eine Kurzstrecke war. Dann hätte ich sie auch zu Fuß begleitet“, sagte er.
Wollersheim und Weßling schildern Streit
Vergangene Woche trafen die beiden in einer Bar in Hamburg erneut aufeinander. Wollersheim stellte Weßling zur Rede: „Ich habe ihm gesagt, was für ein mieses Ding das war, den Fahrer auf mich anzusetzen. Ich habe gesagt: Verarsch mich nicht noch mal.“ Weßling schilderte, Wollersheim habe ihn als „Arschloch“ bezeichnet, was der Reality-TV-Star bestätigte, und als „blöder Penner“ bezeichnet, dabei habe er es doch „nur nett“ gemeint. Er sagte dann zu Wollersheim: „Bleib doch einfach in deinem scheiß Düsseldorf, vielleicht kennst du da alle Taxifahrer, die dich nicht abzocken.“ Laut Weßling habe Wollersheim ihn auch gefragt, ob er ihm „auf die Fresse hauen“ solle.
Auf die Anzeige angesprochen, zeigte sich Wollersheim unbeeindruckt: „Das ist einfach nur albern.“ Und: „Ein Arschloch ist einfach ein Arschloch.“ Während seiner Rotlichtzeiten habe man solche Sachen noch unter sich geklärt, ohne Anzeige. Für Weßling sei dies nicht machbar gewesen.









