„Einen Tag später und ich wäre tot“
Ralph Siegel meldet sich erstmals nach seinem Koma zu Wort
31.07.2026 – 06:57 UhrLesedauer: 2 Min.
18 Tage lag der Komponist im künstlichen Koma. Nun spricht Ralph Siegel zum ersten Mal selbst – und verrät, wie knapp er dem Tod entkam.
Ralp Siegel ist aus dem Koma erwacht und wurde von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt. Jetzt hat der Komponist über seine aktuelle Verfassung gesprochen.
Es sei demnach sehr knapp gewesen. „Wenn ich noch einen Tag länger in Spanien geblieben wäre oder dort in irgendeine Klinik eingeliefert worden wäre, dann würde ich heute nicht mehr leben“, sagte er der „Bild“-Zeitung am Telefon. Und weiter: „Einen Tag später und ich wäre tot gewesen.“
- Aufwachprozess musste verschoben werden: Ralph Siegel erwacht aus dem Koma
Auslöser des Komas war eine Lungenentzündung. Siegel sprach mit Dankbarkeit über Professor Weiß, der ihn seit Jahren begleite. „Er hat mich noch einmal gerettet“, so Siegel. Von den Wochen auf der Intensivstation selbst habe der 80-Jährige nach eigenen Angaben nichts mitbekommen. Seine Ehefrau Laura habe ihm erzählt, dass er „wochenlang überhaupt nicht ansprechbar“ gewesen sei. Für Siegel ist es bereits das dritte Mal, dass er dem Tod entkommt.
Siegel berichtete, dass er in den vergangenen Wochen erheblich an Kraft, Muskeln und Gewicht verloren habe. Derzeit wiege er 96 Kilogramm, so wenig wie zuletzt mit 21 Jahren. „Im Moment kann ich gar nicht aufstehen. Selbst auf die Waage musste mich heute früh jemand setzen. Meine Knie haben keine Kraft mehr“, sagte er.
40 Kilo in drei Monaten durch Abnehmspritze
Seine aktuelle Verfassung ließ ihn die vergangenen Jahre Revue passieren. Er habe sich zu wenig bewegt, zu oft auf dem Sofa gesessen, resümierte Siegel. Außerdem habe er durch die Abnehmspritze im April 2025 sehr viel Gewicht in kurzer Zeit verloren: In drei Monaten nahm er rund 40 Kilogramm ab. Jetzt mutmaßte Siegel: „Vielleicht war der Gewichtsverlust auch zu schnell für meinen Körper.“
Trotz allem zeigte sich Siegel in dem Gespräch mit Humor. „Verhältnismäßig geht es mir gut. Wenn man im Krankenhaus ist, dann geht es einem eben dementsprechend. Sonst würde man ja gar nicht aufgenommen werden“, sagte er.










